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Landkreis plant neuen Durchgang

Zwischen Hallenbad und Außenbereich Landkreis plant neuen Durchgang

Abwechselnd einen Sprung ins kühle Nass wagen und auf der grünen Wiese die Beine lang strecken oder sich austoben: Was in allen Frei- und vielen Hallenbädern gang und gäbe ist, war in Bad Nenndorf bislang reines Wunschdenken.

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Nach fünf Jahren wird endlich ein Zugang vom Hallenbad zur Wiese geschaffen.kle

Quelle: kle

Bad Nenndorf (kle). Denn die Liegewiese des Hallenbades konnten Besucher seit 2011 allenfalls durch eine Glaswand bewundern. Einen Zugang nach draußen gab es nicht. Dieser unglückliche Umstand soll sich dank des anstehenden Umbaus ändern.

 Wie der Landkreis als Eigentümer der Einrichtung auf Anfrage unserer Zeitung mitteilte, wird die große Glasfassade des Gebäudes während der Sommerpause für rund 120000 Euro komplett erneuert. Vor allem entspreche die bisherige nicht mehr den energetischen Ansprüchen. Die bessere Isolierung ist aber nicht der einzige Vorteil. Im Zuge des Austauschs soll die neue Glaswand nämlich noch zwei Türen erhalten: eine große Doppeltür, mithilfe derer die Mitarbeiter auch mit größeren Geräten wie einem Hubsteiger in die Schwimmhalle gelangen können – und einen kleineren Zugang für Badegäste, der zur Liegewiese führt.

 Für Bad Nenndorf wäre das ein echter Gewinn. Denn die große Liegewiese ist seit 2011 verwaist, seit das Durchgangsbecken zwischen Innen- und Außenbereich umfunktioniert und der Ausgang dichtgemacht wurde. Von da an wurde die Wiese zwar noch regelmäßig gepflegt, ansonsten jedoch nicht mehr genutzt.

 Seit damals erfolgten einige grundlegende Sanierungen im Innenbereich des Bades. Aus dem Plan, für 2013 wieder eine Möglichkeit zu schaffen, auf die Wiese zu gelangen, wurde hingegen nichts. Inzwischen ließ die Stadt sogar das Gerüst vom ebenso verwaisten Spielplatz entfernen und übergab es an die Interessengemeinschaft Alte Badeanstalt Horsten für den dortigen Spielplatz (wir berichteten).

 Entsprechend überrascht zeigte sich Stadtdirektor Mike Schmidt über das Vorhaben des Landkreises – jedoch nicht unglücklich. In jedem Fall sei das zu begrüßen, „immerhin haben wir da eine schöne Wiese“, die man auch nutzen können sollte. Spätestens nach dem Entfernen des Spielgeräts erscheint diese derzeit jedoch ziemlich nackt. Je nachdem, wie das Angebot „Liegewiese“ von den Schwimmbadbesuchern angenommen werde, sei sicher zu überlegen, ob man den Außenbereich entsprechend neu gestalten könne, so Schmidt.kle

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