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Langes Warten auf zwei Schilder

Hängepartie Langes Warten auf zwei Schilder

Verkehrsexperte Wilfried Bock ist der Geduldsfaden gerissen: Seit Monaten fehlen in Bad Nenndorf Hinweisschilder auf einen Zebrastreifen an der Bahnhofstraße. Und Bock ist nicht allein, denn auch im Rathaus wächst der Ärger über das beauftragte Unternehmen täglich.

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Das Hinweisschild steht derzeit nur auf dem Boden.

Quelle: gus

Bad Nenndorf. Bock hat sich jetzt an diese Zeitung gewandt, weil er an die Berichterstattung über ein junges Mädchen anknüpfen möchte, das an der Stelle von einem Bus angefahren worden war. Die Bushaltestelle, an der dies geschah, befindet sich unmittelbar vor dem nicht ausgeschilderten Zebrastreifen.

Eigentlich, so Bock, hätte der Busfahrer schon wegen des Überweges abstoppen müssen, wenn dort ein Mädchen mit herausgehaltenem Arm stand. Schließlich konnte der Fahrer nicht wissen, weshalb das Mädchen gestikulierte.

Fehlendes Schild birgt Gefahren

Doch wenn das Hinweisschild fehle, sei der Zebrastreifen nicht ausreichend kenntlich gemacht. „Dies birgt auch sonst Gefahren“, betont der Fachmann. Die Fußgänger blicken nach dessen Worten vor allem auf die weißen Fahrbahnmarkierungen. Sie leiten aus deren Existenz ein Anrecht auf sicheres Queren der Straße ab. Doch Autofahrer bekommen zusätzlich die entsprechenden Hinweistafeln gezeigt, damit sie die Überwege rechtzeitig erkennen.

Fehlen die Schilder, erwarten Autofahrer auch nicht zwingend, dass dort Passanten automatisch abstoppende Autos erwarten. In Bad Nenndorf steht eine solche Hinweistafel zwar, allerdings auf Bordsteinhöhe, was Autofahrern nicht helfe. Diesen Missstand beobachtet Bock an der durchaus sensiblen Stelle am Übergang der Bahnhofstraße in die Rodenberger Allee nun bereits seit geraumer Zeit.

Und so lange wächst im Rathaus der Unmut. Nach Angaben von Stadtdirektor Mike Schmidt hat die Verwaltung längst ein Unternehmen beauftragt, dass zwei neue Tafeln in entsprechender Höhe anbringen soll.

Sicherheit geht vor

Die alten Schilder lassen sich nicht ohne aufwendige Veränderungen an die neuen Laternen anschrauben, es handelt sich nur um Baustellenschilder. So lange die Tafeln noch fehlen, bleibt eines der Schilder noch am Boden stehen, um wenigstens so auf den Zebrastreifen aufmerksam zu machen. Lange will sich Schmidt die Sache nicht mehr anschauen und andere Alternativen suchen. Schließlich gehe Sicherheit vor. Dies werde aber zulasten der beauftragten Firma gehen. gus

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