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Laternen in Rodenberg versagen Dienst

Altersbedingt ausgefallen Laternen in Rodenberg versagen Dienst

In Bad Nenndorf scheint es ein zunehmendes Problem mit der Straßenbeleuchtung zu geben. Etliche Beiträge in den sozialen Netzwerken lassen diesen Rückschluss zu – demnach fallen mitunter mehrere Laternen im Stadtgebiet gleichzeitig aus. Dazu passt, dass im Haushalt für 2017 ist eine enorme Summe für den Bereich Straßenbeleuchtung eingeplant ist

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Die älteren Laternen sind besonders anfällig.

Quelle: gus

Bad Nenndorf. Vom Bauamt der Stadt heißt es dazu, dass man sich der Problematik zwar bewusst ist, jene aber „nicht außergewöhnlich“ sei. „Gerade im Winter fällt so etwas mehr auf, da es eher dunkel wird“, sagt Bauamtsleiterin Annette Stang. Grund für die Ausfälle seien unter anderem veraltete Kabelanlagen, die die Laternen mit Strom versorgen.

 Doch es gibt schon einen handfesten Grund für die derzeitige Häufung: Da der Großteil der Beleuchtungsanlagen in den vergangenen Jahren mit Halogen-Metalldampflampen ausgestattet worden ist, spart die Stadt zwar nun an Verbrauch, jedoch sind immer wieder Ausfälle zu verzeichnen. „Durch die Erneuerung der Köpfe entstehen Schwankungen im Leitungsnetz“, sagt Stang. Die veralteten Versorgungskabel seien aber eine gleichmäßige Stromabnahme „gewohnt“ und versagen so mitunter den Dienst.

 Als die Lichter ausgetauscht wurden, seien viele Leitungen dahingehend nicht überprüft worden, so Stang. Bei den jüngsten Straßensanierungen konnte der Lapsus aber zumindest dort behoben werden. Bei Straßenzügen, die in absehbarer Zeit nicht erneuert werden, müssen die Kabelanlagen nun „peu à peu erneuert werden“, so Stang. Im kommenden Haushalt sind etwa 10.000 Euro dafür eingeplant, die Stromversorgung der Laternen an der Born- und an der Schillerstraße zu erneuern. Insgesamt stehen für Wartung und Reparatur von Kabelschäden gar 63.000 Euro im Etat.

LED-Lampen sind zu teuer

Hinzu kommt: Die Halogen-Metalldampflampen, die vermehrt in den Wohngebieten zum Einsatz kommen, haben im Regelfall nur eine Lebensdauer von etwa drei Jahren. Jene Lichter wurden im Zeitraum von 2011 bis 2013 installiert, als die Verwaltung vom Bund die Auflage bekommen hatte, die dort zuvor eingesetzten Natriumquecksilberlampen zu ersetzen.

 Entsprechend ist nun immer wieder ein Austausch der Birnen erforderlich, erklärt Bauamtsmitarbeiterin Mandy Keppel. LED-Lampen, wie sie im Zentrumsgebiet eingesetzt werden, kamen damals aus Kostengründen nicht infrage. Und ein einfaches Tauschen von Hallogenmetall- auf LED-Lampen sei heute nicht ohne Weiteres möglich. „Dafür müsste die ganze Elektrik in den Köpfen umgestellt werden, was einen immensen Kostenaufwand bedeuten würde“, sagt Keppel.  js

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