Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Leitung wird zur Luftnummer

Provisorische Lösung Leitung wird zur Luftnummer

Neues Ungemach beim DSL-Ausbau für Riepen: Der Ort wird mit einer überirdischen Leitung an das schnelle Datennetz angeschlossen. Die Stadtverwaltung sieht darin aber nur eine provisorische Lösung und hofft auf baldige Erdverkabelung.

Voriger Artikel
Anzeige wegen Verleumdung
Nächster Artikel
Hilfe wird zum Bärendienst

Die Masten bei Riepen.

Quelle: gus

Riepen. Derzeit habe Vorrang, den Ausbau nicht erneut zu verzögern. Das liebe Geld ist der Grund, warum die Deutsche Telekom zu der ungewöhnlichen Maßnahme greift. Ein Erdkabel bei Riepen zu verlegen, wäre dem Netzbetreiber zu teuer. Daher wurden Masten an einem Feldweg installiert, über die das Kabel nun verläuft.

Das stößt in Riepen auf Kritik, doch wäre die Alternative gewesen, dass der Ort beim aktuellen DSL-Ausbau außen vor bleibt. Und daher hat die Verwaltung sozusagen in den sauren Apfel gebissen und die überirdische Verkabelung akzeptiert. Stadtdirektor Mike Schmidt setzt aber darauf, dass bei der Sanierung des Steinbrinks Abhilfe geschaffen wird.

Wesentlich geringere Kosten

Dann will die Stadt der Telekom anbieten, das Kabel am Steinbrink in die Erde zu legen, sodass die Masten an dem Feldweg nicht mehr benötigt werden. Die Kosten dürften dann wesentlich geringer ausfallen, weil die Straße ohnehin aufgerissen wird. „Und die Telekom hat ja auch ein Interesse daran, dass ihre Leitung in die Erde kommt“, so Schmidt. Schon aus Gründen der Wartung.

Der gesamte Vorwahlbereich 05725 wird derzeit ausgebaut. Für Lindhorst und Beckedorf geschieht dies unterirdisch. In Riepen muss die neue Hauptleitung aber von einem Verteilerkasten am Ortseingang in Richtung Norden geführt werden, wo sich ein weiterer Verteilerkasten befindet.

Dies bedeutet aber nicht, dass auch die Häuser oberirdisch an die DSL-Autobahn angeschlossen werden. Denn von den Verteilern aus verlaufen die unterirdischen Leitungen zu den Hausanschlüssen. Technisch war es aber erforderlich, beide Stationen im Süden und Norden Riepens mit einem neuen Kabel zu verbinden. Arbeiten an den übrigen Leitungen wird es nicht geben, wie ein Sprecher der Telekom erklärte. Bis zu 100 Megabit pro Sekunden seien bis Ende des Jahres verfügbar. gus

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg