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Bad Nenndorf Leitung wird zur Luftnummer
Schaumburg Nenndorf Bad Nenndorf Leitung wird zur Luftnummer
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00:17 03.09.2016
Die Masten bei Riepen. Quelle: gus
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Riepen

Derzeit habe Vorrang, den Ausbau nicht erneut zu verzögern. Das liebe Geld ist der Grund, warum die Deutsche Telekom zu der ungewöhnlichen Maßnahme greift. Ein Erdkabel bei Riepen zu verlegen, wäre dem Netzbetreiber zu teuer. Daher wurden Masten an einem Feldweg installiert, über die das Kabel nun verläuft.

Das stößt in Riepen auf Kritik, doch wäre die Alternative gewesen, dass der Ort beim aktuellen DSL-Ausbau außen vor bleibt. Und daher hat die Verwaltung sozusagen in den sauren Apfel gebissen und die überirdische Verkabelung akzeptiert. Stadtdirektor Mike Schmidt setzt aber darauf, dass bei der Sanierung des Steinbrinks Abhilfe geschaffen wird.

Wesentlich geringere Kosten

Dann will die Stadt der Telekom anbieten, das Kabel am Steinbrink in die Erde zu legen, sodass die Masten an dem Feldweg nicht mehr benötigt werden. Die Kosten dürften dann wesentlich geringer ausfallen, weil die Straße ohnehin aufgerissen wird. „Und die Telekom hat ja auch ein Interesse daran, dass ihre Leitung in die Erde kommt“, so Schmidt. Schon aus Gründen der Wartung.

Der gesamte Vorwahlbereich 05725 wird derzeit ausgebaut. Für Lindhorst und Beckedorf geschieht dies unterirdisch. In Riepen muss die neue Hauptleitung aber von einem Verteilerkasten am Ortseingang in Richtung Norden geführt werden, wo sich ein weiterer Verteilerkasten befindet.

Dies bedeutet aber nicht, dass auch die Häuser oberirdisch an die DSL-Autobahn angeschlossen werden. Denn von den Verteilern aus verlaufen die unterirdischen Leitungen zu den Hausanschlüssen. Technisch war es aber erforderlich, beide Stationen im Süden und Norden Riepens mit einem neuen Kabel zu verbinden. Arbeiten an den übrigen Leitungen wird es nicht geben, wie ein Sprecher der Telekom erklärte. Bis zu 100 Megabit pro Sekunden seien bis Ende des Jahres verfügbar. gus

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