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Licht am Ende des Datentunnels

Riepen / Breitband soll kommen Licht am Ende des Datentunnels

Vorerst müssen die Riepener noch mit ihren lahmen Internetverbindungen zurechtkommen. Doch es gibt Licht am Ende des Datentunnels. Stadtdirektor Bernd Reese teilte dem Rat der Stadt Bad Nenndorf mit, dass zwar noch keine zeitnahe Lösung für eine bessere Internetversorgung des Ortes Riepen in Aussicht steht, aber im Laufe des Jahres können sich etwas tun.

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Riepen. Dies habe ein Gespräch von Bad Nenndorfer Verwaltungsmitgliedern mit Vertretern des Landkreises ergeben. Der Rat hatte Ende Oktober 2013 den Auftrag formuliert, dass dieses Thema vorangetrieben wird.

Allerdings informierte Reese jetzt auch über ein neues Förderprogramm, das möglicherweise für Riepen in Betracht kommt. Davon habe die Stadt bei einem Gespräch im Breitbandkompetenz-Zentrum in Osterholz-Scharmbeck Kenntnis bekommen. „Fördervoraussetzung wäre danach nicht mehr ein Gesamtkonzept, was angesichts der hervorragenden Ausstattung von Bad Nenndorf auch überflüssig wäre“, heißt es in einer Pressemitteilung, die die Stadt im Nachgang der jüngsten Ratssitzung zustellte.

Zudem werde derzeit ein Glasfaserkabel zwischen dem Edeka-Standort bei Lauenau und Beckedorf verlegt, was die Baukosten für die Breitbandversorgung Riepens senken könnte, hieß es im Rat. Dies sei der Stadtverwaltung aus den Reihen der Riepener Internet-Interessenten mitgeteilt worden. Insofern sei eine Verbesserung absehbar. Dasselbe Kabel soll auch Verbesserungen für die Orte Lyhren und Kleinhegesdorf bringen.

Die zu erwartenden Kosten dürften damit deutlich sinken. Um Riepen zu versorgen, müssten die neue Edeka-Leitung lediglich um etwa 750 Meter bis hin zu zwei Kabelverzweigern verlängert werden. Dann erhielte die Bevölkerung in dem Stadtteil eine deutlich schnellere Anbindung an das Internet.

Offen ist jetzt, welche weiteren Schritte nötig sind, um auf der Grundlage der neuen Umstände tätig zu werden. Bauamtsleiter Hans-Bernhard Kampen erklärte, dass erst im Herbst Klarheit herrschen wird, was die Stadt genau unternehmen muss. „Im November sehen wir weiter“, sagte Kampen.

Ralph Tegtmeier (SPD) begrüßte im Bauausschuss die Aktivität der Verwaltung. Er regte aber auch an, dass Erfahrungen aus dem Ort Egestorf, der zur Einheitsgemeinde Bad Münder gehört, abgefragt werden. Dort gebe es ein ähnliches Problem wir in Riepen.

Unterdessen arbeitet die Verwaltung mit Blick auf das neue Förderprogramm weiter. „Nach wie vor ist ein Interessenbekundungsverfahren mit einer Frist bis Ende Oktober diesen Jahres durchzuführen“, schreibt die Verwaltung. Danach wäre die Entscheidung offen für eine Förderung durch den Staat mit oder ohne Beteiligung der Stadt sowie für eine alleinige Förderung durch die Stadt. Bisher hatte es geheißen, die Stadt könne die Verbesserung der Riepener Internet-Anbindung nicht allein bezahlen, weil dies zu teuer würde. gus

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