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Lockmittel Walnuss

Vogelzucht in Riepen Lockmittel Walnuss

Mit dem Ausspruch „Bei Ihnen piept´s wohl“ läge man im Hause August wohl gar nicht so falsch. Denn im Garten von Volker August stehen gleich mehrere Volieren, in denen sich um die 50 farbenprächtige, gefiederte Mitbewohner tummeln. Bereits seit seiner Konfirmation hält er Wellensittiche.

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Mit leckeren Walnussbrocken lockt Volker August die Papageien an.

Quelle: ar

Riepen. 1995 entwickelte er sein Hobby weiter und startete mit einer Sittichzucht. Inzwischen hat sich etliches verändert. Zum einen sind diverse Vogelarten wie Papageien, Kakadus und Finken dazu gekommen. Ein Graupapageienpärchen hat der Hobbyzüchter schon vor längerer Zeit vom inzwischen geschlossenen Kleinen Zoo in Bad Nenndorf übernommen. Nachdem Betreiber Werner Schulz verstorben war, kam eine Gelbscheitelamazone dazu und zum Schluss – ebenfalls ein Graupapagei – Werner.

„Wenn ich Feierabend habe, werden die Vögel gefüttert. Und freitags ist Großreinemachen angesagt. Dann wird überall ausgefegt“, erzählt August im SN-Gespräch. Ein eigener Walnussbaum liefert zusätzlich zum üblichen Futter leckere Nahrung, mit denen sich einige Tiere sogar sehr nah locken lassen. Die beiden Neuguinea-Edelpapageien Bonnie und Clyde picken sich gerne kleine Bröckchen aus der Hand.

Oskar und Henry – beides Graupapageien - können sogar sprechen. Auch Gelbscheitelamazone Dexter gibt gern seine Wortkünste preis. „Er heißt wie der freche Affe aus dem Film Nachts im Museum“, erzählt der Vogelliebhaber weiter. Tochter Svea hat meistens die Nase vorn, wenn der Familienrat tagt, um über die Namensgebung der Neuankömmlinge abzustimmen.

Grüne Australier

Er versuche, die Wellensittiche und die Finken wieder in ihrer ursprünglichen Ausprägung zu züchten. So findet man beispielsweise nur die grüne Variante der in Australien beheimateten Wellensittiche bei August. „Finken in ihrer Ursprungsform haben braune Flügel mit weißen Punkte“, erzählt der Familienvater weiter. Mit Hilfe von Ehefrau Bianca zieht er im Bedarfsfall sogar Küken per Hand auf. Federführend verbessert sie Abläufe bei der Fütterung oder kümmert sich um das spezielle Futter für die Kleinen.

Während es im Sommer im Garten zwitschert und krächzt, zieht die gesamte illustre Gesellschaft in warme Innenräume um, wenn es draußen kälter wird. Dann gibt es zwar nicht ganz so große Volieren. Aber der große Raum, in dem die Käfigtüren immer wieder geöffnet werden, bietet eine stattliche Freifluglänge von 16 Metern.

Seine Tierliebe teilt August mit der gesamten Familie. Tochter Svea hat zwei Kaninchen, Sohn Jonne kümmert sich um seine beiden Meerschweinchen. „Torge besitzt zwei Allfarb-Loris, die ein eigenes Gehege haben und für die er allein sorgt“, führt der Züchter stolz aus. Einen Internetauftritt brauche er gar nicht, betont August.

Mit vier Kakadus nach Ulm

Seine Homepage werde demnächst auch geschlossen. „Die Leute finden mich auch so.“ Erst kürzlich hat er vier Gelbwangenkakadus nach Ulm gebracht und sich gefreut, dass jemand die Herdentiere alle zusammen gekauft habe.

Lieblingstiere hat er nicht. „Aber Henry und Clyde mag ich besonders gern. Die beiden sind sehr liebevoll.“ ar

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