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Magische Momente

Bad Nenndorf / Kurparkfestival Magische Momente

Einmal im Jahr erliegt der Kurpark einem besonderen Zauber. Magische Wesen wandeln über die Promenade, Musik spielt, und der Duft kulinarischer Köstlichkeiten weht durch die Luft. Das „Fabelhafte Parkfestival“ hat seinem Namen alle Ehre gemacht.

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Zwischen Schnecken und merkwürdig anmutenden Stelzenwesen erscheint der Kurpark wie eine Märchenwelt.

Quelle: tbh

Bad Nenndorf. Wer es sich an einem der zahlreichen Stände auf der Gourmetmeile bequem gemacht hatte, konnte dem Spektakel auf der Promenade nicht entgehen. Von den fernen atlantischen Inseln stammte die Salzwasserschnecke „Baroness Abalonia d’Atlantique“. Sie und ihre Tante „Kurfürstin Helixa“ hatten es nicht eilig, zum Salatbüfett zu kommen. Für ein Pläuschchen mit den Besuchern war auch im Schneckentempo stets genügend Zeit.

 Von oben herab blickten die Feuervögel auf die Gäste des Parkfestivals. Angelehnt an die Fabel vom Phönix, der sich aus der Asche erhebt, bahnten sich die Stelzenläufer ihren Weg durch die Menge.

 Leicht unheimlich muteten die Mönche an, die – ihre gesenkten Häupter mit Kapuzen verhüllt – am Abend beinahe zeremoniell die großen Fackeln anzündeten. Ornamente aus Teelichtern trotzten dem Regen und bildeten Lichtmuster auf den Wiesen.

Auch musikalisch ging es heiß her. Mit ihrer „Magic Boogie Show“ ließen Vito Becker und Mickey Keller auf der Bühne die vierziger und fünfziger Jahre wieder aufleben. Auf und vor der Bühne kamen die Petticoats in Schwung. Roswitha und Günther Schenk sind auch mit mehr als 60 Jahren noch begeisterte Boogie-Woogie-Tänzer. Gemeinsam mit den Paaren vom Rock-’n’-Roll-Club Schaumburg wirbelten sie auf der Promenade umher.

 „Wir spielen gute Launemusik und bringen den Sommer mit“, betonte Becker. Mit Boogie-Woogie, Swing und Rock’n’Roll konnte das Duo die Wolken jedoch nicht vertreiben. Das Wetter zeigte sich zwar nicht von seiner fabelhaften Seite, doch das hielt viele Besucher dennoch nicht davon ab, sich ein fabelhaftes Wochenende zu gönnen.

 Silke Busche, Geschäftsführerin der Kur- und Tourismusgesellschaft (KurT), freute sich, dass viele Besucher trotz Regen bis zum Feuerwerk geblieben waren. Sie hatte schon geahnt, dass es so kommen könnte: „Alle drei Jahre regnet es beim Parkfestival, da muss man dann eben entsprechend schnell reagieren.“

 Am Sonntag füllte sich die Promenade dann wieder. Phasenweise genossen die Gäste bei einem Glas Wein und leckerem Essen sogar – wenn auch nur vereinzelte – Sonnenstrahlen. tbh

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