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Mann schlägt Ehefrau den Kopf ein

Opfer außer Lebensgefahr Mann schlägt Ehefrau den Kopf ein

Ein Gewaltverbrechen hat sich am Mittwochmorgen in Bad Nenndorf ereignet: Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Bückeburg vom Donnerstag schlug ein 61 Jahre alter Mann gegen 8.15 Uhr in einem Einfamilienhaus auf seine Frau ein, die mit lebensgefährlichen Kopfverletzungen ins Krankenhaus gebracht wurde.

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Der Beschuldigte soll seine Frau mehrfach mit gefüllten Glasflaschen geschlagen haben.

Quelle: dpa (Symbolfoto

Bad Nenndorf. Die Ermittler werten die Tat als versuchten Totschlag. Staatsanwalt Nils-Holger Dreißig teilte mit, dass nach derzeitigem Stand der Ermittlungen davon auszugehen ist, dass der Beschuldigte versucht hat, seine 58-jährige Ehefrau zu erschlagen. Das Paar lebt getrennt, allerdings ist auch der Mann in Bad Nenndorf wohnhaft.

Opfer erleidet mehrfache Schädelbrüche

Gegen den Beschuldigten besteht laut Staatsanwaltschaft der dringende Tatverdacht, seiner Frau mehrfach mit gefüllten Glasflaschen auf den Kopf geschlagen zu haben. Die 58-Jährige hatte offenbar großes Glück, dass sie die Attacke überlebte. Durch die Gewalteinwirkung erlitt das Opfer mehrfache Schädelbrüche. „Die Frau wurde umgehend ins Krankenhaus verbracht, weil akute Lebensgefahr bestand“, heißt es in der Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft. Im Laufe des donnerstags soll sich der Zustand des Opfers aber so weit verbessert haben, dass keine Lebensgefahr mehr bestand, so die Informationen dieser Zeitung.

Der mutmaßliche Täter wurde von der Polizei am Tatort festgenommen. Wie die Beamten alarmiert wurden, wollte die Staatsanwaltschaft nicht sagen. Nach SN-Informationen soll der Täter die Polizei selbst angerufen haben. Dies kommentierte Dreißig nicht weiter, er dementierte aber auch nicht.

Vorwurf: versuchter Totschlag

Da dem Beschuldigten nach aktuellem Ermittlungsstand ein versuchter Totschlag vorzuwerfen ist, erließ das Amtsgericht Stadthagen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bückeburg noch am Mittwoch Haftbefehl. Der 61-Jährige befindet sich seither in einer Justizvollzugsanstalt. „Nähere Angaben können derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht gemacht werden“, schreibt die Staatsanwaltschaft.

Die Bluttat ereignete sich nach Informationen dieser Zeitung in einer gediegenen Wohngegend mit nur 20 Häusern entlang der Straße. Der 61-Jährige soll in einer Art Gartenhaus auf demselben Grundstück gelebt haben, auf dem auch das Wohnhaus steht, in dem die Ehefrau lebt.  gus

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