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Bad Nenndorf / Entenessen

Matthias freut sich über Quietsche-Entchen zum Jubiläum


Auch im zehnten Jahr der Veranstaltung hat sich die Bad Nenndorfer CDU-Chefin Marlies Matthias über ein volles Haus beim Entenessen ihres Ortsverbandes gefreut. Mehr als 60 Parteifreunde und Bekannte folgten am Freitag ihrer Einladung in den „Schaumburger Hof“, um sich außer dem Geflügel so manches Gespräch schmecken zu lassen.

Überraschung geglückt: Marlies Matthias und ihr Stellvertreter Oliver Hartmann (Mitte) freuen sich über das Mitbringsel von Bernd Reese.

© kcg

Bad Nenndorf (kcg). Das Jubiläum des Entenessens stand denn auch im Mittelpunkt von Matthias Begrüßungsansprache: Die Veranstaltung habe sich zum Erfolgskonzept entwickelt, der Zuspruch von CDU-Mitgliedern, aber auch von Vertretern anderer Parteien und Vereinen sei ungebrochen und spreche für die gute Zusammenarbeit in der Kurstadt. Als „richtige Idee zur richtigen Zeit“ lobte Samtgemeindebürgermeister Bernd Reese das jährliche Treffen in Horsten. Mit seinem Geschenk – einem Blumenbukett, auf dem  unterschiedlich farbige Quietsche-Enten die Parteienlandschaft in Bad Nenndorf abbilden sollen – sorgte Reese für Lacher im Publikum und Freude bei Matthias.

Die CDU-Vorsitzende nutzte ihre Begrüßung dazu, um auf  die Herausforderungen für die neu gewählten Ratsmitglieder hinzuweisen. Es sei „aufregend“, die Arbeit des alten Rates fortzusetzen und das Leben in der Kurstadt mitzugestalten.

Nur wenig Zeit für ihren Bericht aus Berlin konnte sich Ehrengast Rita Pawelski nehmen. Die CDU-Bundestagsabgeordnete aus Hannover bekam auf der Zugfahrt nach Bad Nenndorf hautnah die Probleme der Bahn mit dem Winterwetter zu spüren und konnte erst verspätet über die Arbeit im Bundestag berichten. „Deutschland geht es gut“, stellte Pawelski klar. Die geringsten Arbeitslosenzahlen seit Jahren und Rekordsteuereinnahmen im Dezember seien Beweis dafür.

Mit Blick auf die EU-Schuldenkrise  und den Euro-Rettungsschirm betonte die Politikerin, „es ist richtig, Griechenland zu stützen“ und durch den Aufbau von Behörden „ein Stück Entwicklungshilfe zu leisten“. Gleichzeitig habe sie Verständnis für die Probleme der Griechen, sich auf den strikten Sparkurs einzustellen. Aller Schreckensnachrichten zum Trotz sei der Euro heute stabiler als bei Einführung der Währung und stärker als Dollar und Yen. „Ich habe großes Vertrauen in den Euro. Frau  Merkel ist auf dem richtigen Weg“, erklärte Pawelski.

In diesem Zusammenhang schwärmte die Christdemokratin von Angela Merkel und erntete für ihr Loblied auf die Kanzlerin viel Applaus. „Es ist phänomenal, was diese Frau leistet.“ Als angesehenste Frau der Welt und stärkste Staatschefin in Europa halte sie in der EU „den Laden zusammen“ und beeindrucke stets durch ihre große Fachkompetenz.

Weitere Gäste waren Eike Loos und Volker-Dietrich Maemecke, die über ihre Aufgaben als Schiedsmänner der Samtgemeinde berichteten. Amüsant erklärte Loos den Ablauf eines Schlichtungsverfahrens, das zum Beispiel im Falle eines Nachbarschaftszwistes den Weg zum Anwalt ersparen könne.

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