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Mauerschaden im Kurpark hat viele Ursachen

Bad Nenndorf Mauerschaden im Kurpark hat viele Ursachen

Eine ganze Reihe von Faktoren hat zum Mauerschaden im Bad Nenndorfer Kurpark und den tiefen Rinnen in den Oberflächen geführt. Dies ist das Ergebnis des Gutachtens, das die Stadt mittlerweile ausgewertet hat.

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Bad Nenndorf. Weil es ein ganzes Ursachenbündel gibt, ist es schwierig, einem Beteiligten die Schuld zuzuweisen, erklärte Stadtdirektor Mike Schmidt in dieser Woche. Es werde deshalb ein Konsens gesucht. Da es sich um einen laufenden Prozess handelt, will sich die Stadt zu den Einzelheiten derzeit nicht detailliert äußern.

Bauamtsleiter Hans-Bernhard Kampen versicherte, dass nach der angestrebten Einigung aber alle Fakten auf den Tisch kommen. Der Stadt sei an Transparenz in dieser Sache gelegen. Ziel sei es zudem, die Mauer schnellstmöglich wieder instand zu setzen, denn der aktuelle Zustand sei nicht akzeptabel.

Für die Hauptursache des Beinahe-Mauerfalls Anfang Juli ist ohnehin niemand verantwortlich zu machen - allerdings hatte Schmidt bereits kurz nach dem damaligen Gewitter betont, dass die gerade erst sanierte Esplanade starken Regen aushalten können muss. Aus dem Gutachten geht jetzt hervor, dass auch die große Asphaltfläche am Hamburger Dach einer der besagten Einflüsse gewesen ist, denn auf dem Asphalt kann das Wasser nicht versickern, auf der wassergebundenen Decke hingegen schon.

Eine Verbesserung wird wohl sicher realisiert: Das von WGN-Ratsherr Michael Kosian geforderte Abflussgitter am Übergang der Esplanade war bereits bei der Besichtigung des Kurparks im Juli Konsens unter den Experten. Möglicherweise, so Schmidt jetzt, müssen solche Gitter noch an anderen Stellen nachgerüstet werden.

Zur Höhe der Schadenssumme gibt es noch keine offizielle Schätzung. Nach Angaben Kampens wird die Größenordnung derzeit kalkuliert. Der Bauamtsleiter schätzt die Bereitschaft aller Beteiligten, zu einer einvernehmlichen Lösung zu kommen, als hoch ein. gus

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