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Mehr Geld für Doudeville-Partnerschaft

Bad Nenndorf / Partnerschaftsausschuss Mehr Geld für Doudeville-Partnerschaft

Der Partnerschaftsausschuss hat die Haushaltsansätze für Schüler- und Jugendaustausche 2013 einstimmig genehmigt. In der Debatte gab es allerdings auch Kritik.

Bad Nenndorf (kle). 2000 Euro werden dem Förderverein Deutsch-Polnische Partnerschaft zur Verfügung gestellt, 3000 der Deutsch-Französischen Gesellschaft (DFG) Bad Nenndorf. 1500 Euro sollen darüber hinaus als Zuschüsse für Jugendbegegnungen dienen. Diese kommen zum Einsatz, wenn Vereine gemeinsame Aktionen mit Partnerstädten planen.

Die DFG hatte einen höheren Betrag als sonst beantragt, da die Partnerschaft 2013 35 Jahre besteht. Alle fünf Jahre, erklärte der Vorsitzende der DFG Bad Nenndorf, Gerhard Borcherding, werde die Partnerschaft ein wenig intensiver gefeiert, unter anderem mit einem Besuch einer Delegation der Partnerstadt im Gastgeberort. Vor fünf Jahren war Doudeville an der Reihe, kommendes Jahr werden die politischen Gäste aus Frankreich in Bad Nenndorf erwartet.

Aus diesem Anlass wollte Bürgermeisterin Gudrun Olk auch eine Summe von 1500 Euro aus dem Haushalt für die Stadt zur Verfügung gestellt wissen. Selbst wenn man das Geld nicht ganz brauche, sie wolle keinesfalls im Mai dastehen und merken müssen, dass nicht einmal genügend Geld für einen Empfang im Rathaus für die Delegation bereitstehe.

Gegenwind gab es von Erich Thies (beratendes Mitglied). Die Ausgaben für ein „richtiges Jubiläum“ wie eine 25- oder 50-Jahrfeier sollte man nicht mit einem Treffen alle fünf Jahre gleichsetzen. Zudem würden die Teilnehmer an den Schüleraustauschen von Jahr zu Jahr auch nicht mehr. Nach Olks Vorschlag aber kämen zu den 3000 Euro für Doudeville „noch mal 1500 drauf“.

Thies empfand ein zu großes Ungleichgewicht bei der Verteilung des Geldes. Olk gab zurück: „Das ist doch etwas völlig anderes.“ Für den Verein bleibe es schließlich bei den beantragten 3000 Euro. „Das andere ist Sache der Stadt.“

Auch Borcherding konterte: Wenn die Partnerstädte nur alle 25 Jahre politisch zusammenkämen, „dann könnten wir es gleich lassen, denn dann gibt es überhaupt keine politische Begegnung“.

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