Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 3 ° Gewitter

Navigation:
Mehr Verkehr erwartet

Bebauungsplanänderung abgesegnet Mehr Verkehr erwartet

Die Druckerei-Ansiedlung und der Umbau der Kreuzung Gehrenbreite/B442 sind einen Schritt weiter. Der Bad Nenndorfer Bauausschuss segnete die dafür notwendige Bebauungsplanänderung ab. Nur Henning Dormann und Michael Kosian (WGN) stimmten gegen das Papier.

Voriger Artikel
Mit Schwur ins neue Amt
Nächster Artikel
Die Krankheit der 1000 Gesichter

An der Gehrenbreite und an der B442 wird der Verkehr zunehmen.

Quelle: GUS

BAD NENNDORF. In der öffentlichen Auslegung waren zuvor Stellungnahmen aus unterschiedlichen Fachgebieten an die Stadt herangetragen worden. Unter anderem wurde eine Schallschutzuntersuchung vorgenommen. Dabei kam heraus, dass die Bewohner der Grundstücke an der B442 bereits jetzt stark unter Lärm leiden. Da der Verkehr mit der Ansiedlung noch zunehmen dürfte, wird empfohlen, teils passive Lärmschutzmaßnahmen vorzunehmen. Den betroffenen Anwohnern wird dann unter anderem der Austausch der Fenster angeboten.

Feldhamster wurden im Plangebiet keine entdeckt, lediglich das Revier eine Feldlerche befindet sich in der Nähe. Allerdings weit genug abseits des Bereichs, in dem gebaut wird. Ferner wurde ein Entwässerungskonzept erstellt, das ein Regenrückhaltebecken auf dem stadteigenen Grundstück nördlich der Gehrenbreite, eine naturnahe Aufweitung des Büntegrabens und eine gedrosselte Einleitung des Regenwassers in den Büntegraben vorsieht.

Sorge ob der zunehmenden Verkehrsbelastung

In der Auslegungsphase der Pläne äußerten Bürger Sorge ob der zunehmenden Verkehrsbelastung. Die Stadt Barsinghausen sah diesbezüglich speziell die Gefahr einer Überlastung des Knotenpunktes B442/B65. „Diese Bedenken werden jedoch von den zuständigen Fachbehörden nicht geteilt. Und daher wird vorgeschlagen, sie zurückzuweisen“, schreibt die Nenndorfer Verwaltung zur Eingabe der Nachbarstadt.

Die für die Gewerbe-Ansiedlung vorzunehmenden ökologischen Ausgleichsmaßnahmen und ein neues Regenrückhaltebecken sollen dem oberen Büntegraben zugutekommen. Der externe Ausgleich soll einerseits nördlich am Büntegraben bei Riehe realisiert werden, wo nahe dem Gewässer Überschwemmungszonen geplant sind. Am Südhang des Galenberges soll in Abstimmung mit dem Naturschutzbund zudem dessen Nabu-Oase nach Süden erweitert werden. Darüber hinaus ist ein zehn Meter breiter Gewässerrandstreifen entlang dem Graben an der Erlengrundstraße vorgesehen.

Hinsichtlich der Umgestaltung der Kreuzung B442/Gehrenbreite hat die Stadt wenig Handlungsspielraum. Die Regelungen dafür seinen reichlich strikt. Auch in Bezug auf die Abzweigungen ist der Ausbau weitgehend vorgegeben. Daher ist dieser Bereich von dem Planverfahren quasi abgekoppelt.

Bebauungsplan regelt Gebäudehöhe

Die Ansiedlung der Druckerei wird nicht zu höheren Gebäuden führen, als jetzt bereits vorhanden sind. Dies regelt der Bebauungsplan. Die Lärmemissionen dürfen tagsüber maximal 60 Dezibel betragen, nachts sind 45 Dezibel erlaubt. Diese Werte sind für ein Gewerbegebiet ausgesprochen niedrig gehalten. Dennoch soll es einen Lärmschutzwall oder eine Schutzwand geben. Der Schall der S-Bahn wird nach Worten von Planer Gerd Borstelmann nicht aus dem Gewerbegebiet reflektiert und in das Wohngebiet emittiert. Dafür sei der Abstand der Gebäude zu groß.  gus

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Eine gute Tradition findet regelmäßig ihre Fortsetzung – die „Aktion Weihnachtshilfe“. In der Vorweihnachtszeit rufen die Schaumburger Nachrichten unter dem Motto „Schaumburger helfen Schaumburgern“ jedes Jahr zu Spenden für bedürftige Menschen im Landkreis auf. mehr

Schaumburg