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Meinungsaustausch zwischen Behinderten- und Seniorenbeirat sowie Bürgerbusverein

Viel Diskussionsbedarf Meinungsaustausch zwischen Behinderten- und Seniorenbeirat sowie Bürgerbusverein

 Zu einem Meinungsaustausch haben sich Mitglieder des Bürgerbusvereins und des Behinderten- und Seniorenbeirats getroffen. Themen waren dabei Unklarheiten über die Vereinsgründung und die umstrittene Haltestelle oberhalb des Friedhofs.

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Bad Nenndorf (js). Die SN hatten über eine Sitzung des Behinderten- und Seniorenbeirats informiert, in der deren Vorsitzender Siegfried Kreft von „bürgerfeindlicher“ Argumentation bezüglich der Absage einer Haltestelle oberhalb des Friedhofs sprach. „Es ist schade, dass wir diese Kritik nur über Dritte zu hören bekommen“, bedauerte der Bürgerbusvorsitzende Bernd Reese. Kreft sagte, dass die Sitzung eigentlich „harmlos“ abgelaufen wäre und man nicht immer im Vorfeld jeden fragen könne, ob man über dieses und jenes sprechen dürfe. Klaus-Dieter Salzbrunn vom Beirat warf ein, dass ein entsprechendes Schreiben über die Schaffung einer solchen Haltestelle bei Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt vorliege und eigentlich weitergeleitet werden sollte.
Außerdem hatte Wilfried Koch, sowohl Mitglied im Bürgerbusverein als auch im Beirat, sehr wohl eine Möglichkeit für eine Haltestelle oberhalb des Friedhofs gesehen, obwohl der Bürgerbusverein diese bereits abgelehnt hatte, was Koch auch während des Meinungsaustauschs nochmals wiederholte. „Wir haben eine Lizenz der Schaumburger Verkehrsbetriebe. Dessen Betriebsleiter hat gesagt, dass er eine solche Haltestelle nicht genehmigen wird“, erklärte Reese. Man könne nicht einfach Haltestellen verlegen, „wie wir wollen“. Außerdem habe es eine interne Abstimmung unter den 17 Fahrern gegeben. Dort sprachen sich nur zwei Fahrer für eine Haltestelle oberhalb des Friedhofs aus.
Weiterer Streitpunkt war die Vereinsgründung. In der Sitzung des Behinderten- und Seniorenbeirates wurde erwähnt, dass der Bürgerbusverein erst auf Initiative des Gremiums gegründet wurde. „Das stimmt so nicht“, sagte Reese. Bei der Gründung im Jahr 2006 sei kein Mitglied des Beirates dabei gewesen. Das wollte Beiratsmitglied Eike Driels so nicht stehen lassen: „Es ist durch ein Protokoll aus dem Jahr 2004 belegt, dass der Beirat an der Grundsteinlegung beteiligt war“. „Dennoch haben 2006 andere den Verein gegründet“, entgegnete Reese.
Die müßige Diskussion wurde alsbald auch den zahlreichen Anwesenden zu viel. „Wie wichtig nehmen wir uns hier eigentlich?“, fragte einer. Eine andere brachte es auf den Punkt: „Wir sind alles Ehrenamtliche. Und auch wenn eine Anfrage auf dumme Art ausgeweitet wurde, sollten wir alle zusammenarbeiten.“

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