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Mike Schmidt will schnelleren B65-Ausbau

Bad Nenndorf Mike Schmidt will schnelleren B65-Ausbau

Stadtdirektor Mike Schmidt möchte den Ausbau der B 65 im Bad Nenndorfer Abschnitt beschleunigen. Dabei setzt er auf die Unterstützung seines CDU-Parteikollegen Maik Beermann. Ein Hintergrund sind die Staus wegen der Baustelle an der A 2.

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Stadtdirektor Mike Schmidt erläutert dem Bundestagsabgeordneten Maik Beermann, warum Bad Nenndorf den B65-Ausbau braucht.

Quelle: pr.

Bad Nenndorf. Bei einem Treffen im Bad Nenndorfer Rathaus erläuterte Schmidt dem Bundestagsabgeordneten die aktuell positive Entwicklung der Samtgemeinde Nenndorf und ihrer Mitgliedsgemeinden. Die Stadtkernsanierung und die große Nachfrage nach zusätzlichen Baugebieten führte der Verwaltungschef ins Feld. Doch die Kommune wartet auch auf den B 65-Ausbau.
„Die Samtgemeinde entwickelt sich prächtig, daher brauchen wir dringend die Umgestaltung und Verlegung der B 65 im Bereich der Kreuzung Drei Steine“, appellierte Schmidt an Beermann. Die B 65 sei die Verkehrsader des Schaumburger Landes und eine Ausweichstrecke bei Sperrungen der A 2. Immer wenn es zu Störungen auf der Autobahn komme, stehe Bad Nenndorf vor einem Verkehrskollaps. „Da ist dringender Handlungsbedarf“, betonte Schmidt.
Beermann berichtete, dass der Bundesverkehrswegeplan 2015 derzeit neu aufgestellt wird. „Nach dem kürzlich erzielten Erfolg für den ersten Bauabschnitt der B 65 von Vornhagen bis Kobbensen bin ich gerne bereit, mich in Berlin für die weiteren Bauabschnitte einzusetzen“, sagte Beermann zu. Derzeit gibt es für den Bauabschnitt bei Bad Nenndorf aber noch nicht einmal einen Vorentwurf. Das Planfeststellungsverfahren beginnt nach Einschätzung des Landkreises nicht vor 2017.
 Mit seinem Vorstoß führt Schmidt in dieser Sache die Linie seines Amtsvorgängers Bernd Reese fort. Dieser hatte stets auf einen Baustart bei Bad Nenndorf, nicht bei Vornhagen oder Kobbensen, gedrängt, war allerdings erfolglos geblieben. Reese hatte während der Fahrbahnarbeiten des Jahres 2012 auf der Autobahn ebenfalls die Staus rund um Bad Nenndorf ins Feld geführt.
Als einzige Anrainerkommune ist Bad Nenndorf finanziell am B 65-Ausbau beteiligt. 1,5 Millionen Euro muss die Stadt laut Vertrag zuzahlen, weil sie im Gegenzug eigene Interessen umsetzen lässt: Die Verkehrsader wird ein Stück vom Kurort abgerückt. Sie soll dann direkt an die Rodenberger Ortsumgehung angebunden werden.
Gegen diese Verkehrsführung wehren sich bereits Landwirte, die Teile ihrer Felder hergeben müssten und möglicherweise mit Tauschflächen entschädigt würden. Im Planfeststellungsverfahren werden sämtliche Interessen abgewägt. Dieses Verfahren hat im Abschnitt Kobbensen-Vornhagen mehrere Jahre in Anspruch genommen. gus

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