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Mut auf zwei Rädern

Hilfe für kranke Kinder Mut auf zwei Rädern

50 Radfahrer in bunten Trikots sind am Mittwoch am Rathaus empfangen worden. Eines hatten sie alle gemeinsam: eine überstandene Krebserkrankung im Kindes- oder Jugendalter. Ziel der jährlichen Aktion ist es, Spenden zu sammeln und betroffenen Kindern und Jugendlichen Mut zu machen.

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Stadtdirektor Mike Schmidt empfängt die Regenbogen-Radler am Rathaus.

Quelle: gus

BAD NENNDORF. . Deshalb suchen die Teilnehmer Krankenhäuser und Reha-Kliniken auf, um dort Patienten zu treffen. Bad Nenndorf ist eine der Stationen der Regenbogenfahrt der Kinderkrebsstiftung gewesen. Tourenleiter Alexander Bahn erklärte das Prinzip so: Bei den Besuchen werden die Radfahrer den Patienten so zugeteilt, dass das Krankheitsbild übereinstimmt. Denn die Erkrankten sollen an einem authentischen Beispiel sehen, dass der Krebs besiegbar ist und das Leben danach weiter geht.

 Gerade auf Mädchen wirke es aufmunternd, zu sehen, dass die nach der Chemotherapie ausgefallenen Haare wieder nachwachsen. Nicht aus Zufall sind daher gleich mehrere junge Frauen mit beeindruckender Haarpacht dabei. „Man kann auch wieder Sport machen, wenn man wieder gesund ist“, betont Bahn. Und wie: Mehr als 600 Kilometer legt der Tross in acht Tagen zurück, Start war in Hamburg, Ziel ist am Sonnabend in Kassel (siehe Kasten).

 In Schaumburg ist die Regenbogentour seit 2006 zum ersten Mal wieder zu Gast gewesen. Einen kurzen Stopp legte der Tross in Bückburg ein, in Bad Nenndorf gab es einen Mittagssnack in Form belegter Brötchen. Anschließend ging es weiter nach Gehrden und Hannover. Tagespensum: 97 Kilometer. Ums Tempo geht es dabei nicht, wobei die Radler schon fit sein müssen. Ist jemand zu erschöpft, kann er im Begleitwagen Platz nehmen. „Wir sind eine eingeschworene Gemeinschaft. Es wird niemand zurückgelassen“, so Bahn.

 Die Hitze machte den Radfahrern nicht viel aus. „Regen ist schlimmer“, betont Bahn, der mit seiner Truppe deutlich pünktlicher ist als das gleichnamige Transportmittel. Eine halbe Stunde eher als geplant trudelten die Radler ein. Stadtdirektor Mike Schmidt begrüßte sie in „der schönsten Kurstadt Deutschlands“ und bezeichnete die Tour als „tolle Aktion, die man nur unterstützen kann“. Zusätzlich zum Snack gibt es 100 Euro als Spende der Stadt.  gus

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