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Nach Neubau fehlen Schließfächer

Gymnasium Bad Nenndorf Nach Neubau fehlen Schließfächer

Der Beginn eines neuen Schuljahres ist immer aufregend – für Schüler genauso wie für Eltern und Lehrer. Der Startschuss ins neue Halbjahr am Gymnasium Bad Nenndorf ist in diesem Jahr noch etwas aufregender ausgefallen als sonst und dadurch nicht ganz reibungslos abgelaufen.

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An zwei Baustellen läuft es rund

 Wenn die Baustelle fertiggestellt ist, wird sich auch der Schulalltag wieder entspannen.

Quelle: göt

BAD NENNDORF. Erstmals sind der fünfte und sechste Jahrgang nicht mehr in der Außenstelle an der Bahnhofstraße untergebracht, sondern im Hauptgebäude an der Horster Straße. Hinzu kommt, dass der Anbau noch nicht vollständig fertiggestellt ist. Einige Schüler und Eltern sind unzufrieden. Ihnen zufolge sind die Zustände aktuell „chaotisch“.

In der Schulstraße, dem gemeinhin wuseligsten Bereich der Schule, in von dort abzweigenden Durchgängen und auf den Treppen staue es sich kurz vor dem Klingeln zum Stundenbeginn, weil alle Schüler gleichzeitig zu ihren Räumen strömen. Hier ist es Berichten zufolge „extrem voll“.

Geduld für Schließfächer mitbringen

„Wir sind dabei, die Schule startklar zu machen“ – so formuliert es Schulleiterin Irmtraud Gratza-Lüthen. Durch die Arbeiten sei es aktuell noch „nicht ganz so komfortabel“, aber die Lage werde sich in den nächsten Wochen entspannen. „Wir hatten die Kleinen noch nie hier, das muss sich erst zusammenruckeln“, so Gratza-Lüthen. Wenn die Bauarbeiten fertig sind und auch der Spielplatz hinter der Schule wieder freigegeben wird, werden sich die Schüler insbesondere in der Pause erwartungsgemäß besser im Gebäude und darum herum verteilen. „Die Pausenflächen sind ausreichend“, sagt auch Ralf Mahnert vom Schulamt des Landkreises.

Von Eltern und Schülern gegenüber dieser Zeitung kritisiert wurde zudem, dass es nicht ausreichend Schließfächer für alle Schüler gibt. Hier ist ein Teil aktuell noch für die Unterstufe reserviert – genau wie jedes Jahr. Diese Reservierungen werden in jedem Schuljahr nach einigen Tagen aufgehoben, woraufhin die übrigen Fächer verteilt werden. „Da muss man Geduld haben“, sagt die Schulleiterin. Zusätzliche Schließfächer sind im Neubau nicht vorgesehen. Grundsätzlich sei es gar nicht die Aufgabe des Schulträgers, Schließfächer zur Verfügung zu stellen, erklärte Mahnert. In anderen Schulen sorgen externe Dienstleister für die Aufstellung von Miet-Fächern, die auch entsprechend bei einer Nutzung bezahlt werden müssen. Sollte sich der Wunsch nach zusätzlichen Schließfächern festigen, sollten Eltern und Schüler an die Schule herantreten, riet Mahnert.

Zu viele Fahrradfahrer im Sommer

Laut dem Schulamt sind aber auch noch nicht alle Klassenschränke aus der Bahnhofstraße ins Hauptgebäude umgezogen. Auch dort könnten Schüler dann bei Bedarf Bücher wie Atlanten lagern, die es nicht für die alltäglichen Hausaufgaben braucht.

Ein weiteres Problem zeichnete sich in den ersten Schultagen im Fahrradkeller ab, der laut Berichten überfüllt ist. „Wenn die Sonne scheint, fahren alle Fahrrad“, so Gratza-Lüthen. Der Fahrradkeller sei nicht für ein Höchstaufkommen an Fahrrädern ausgelegt, sondern für den Mittelwert geplant, erklärte die Schulleiterin. Zudem lagert dort aktuell noch Baumaterial, weshalb noch nicht alle Fahrradständer aufgestellt sind, so Mahnert. göt

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