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Nebenarme für die Rodenberger Aue

Renaturierung dient auch dem Hochwasserschutz Nebenarme für die Rodenberger Aue

Die Renaturierung der Rodenberger Aue bei Riepen ist seit rund einem Monat abgeschlossen. Das gesamte Projekt allerdings bedarf noch weiterer Schritte.

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Die Aue hat jetzt eine Nebenaue bekommen.

Quelle: gus

Riepen. Ziel ist es, „einen guten ökologischen Zustand herzustellen“, wie es Matthias Dornbusch, Leiter des Amtes für Kreisstraßen, Wasser- und Abfallwirtschaft, formulierte.

 Dornbusch gehörte zu einer Delegation beteiligter Behörden, Landwirte und Firmen, die sich am Mittwoch ein Bild vom Ergebnis der 155.000 Euro teuren Renaturierung machte. Den Großteil der Kosten übernimmt das Land Niedersachsen, fünf Prozent trägt die Stadt Bad Nenndorf, jeweils 2,5 Prozent der Unterhaltungsverband 53 und der Landkreis.

 8900 Quadratmeter Gewässerrandstreifen wurden von der Riepener Familie Läseke erworben. Auf bis zu 25 Meter Breite buddelten die Mitarbeiter der Firma Mittelweser, um den Randbereich zu verändern. Eine Nebenaue entstand, die temporär überflutet wird – nämlich immer dann, wenn es stark geregnet hat.

 Land, Stadt und Landkreis müssen die EU-Wasserrahmenrichtlinie umsetzen, so Dornbusch. Dies soll dazu führen, dass sich typische Tier- und Pflanzenarten wieder ansiedeln. Dazu dienen die Nebenauen, aber auch Strömungslenker aus Kies und Holz. Nach Angaben von Stadtdirektor Mike Schmidt sind auch die am Haus Kassel gefällten Bäume dabei verwendet worden.

 Die Arbeiten haben den schönen Nebeneffekt, dass die neuen Überflutungsbereiche auch zum Hochwasserschutz beitragen, wie Schmidt betonte. Der Stadtdirektor dankte der Familie Läseke, dass sie bereit war, Teile ihres Landes zu verkaufen.

 Hilke Prange vom Niedersächsischen Landesamt für Wasser, Küsten und Naturschutz (NLWKN) erklärte, dass der rund 30 Kilometer langen Rodenberger Aue in puncto Renaturierung eine hohe Priorität zugemessen wird. Erreicht sind die Ziele der Wasserrahmenrichtlinie aber noch nicht, obwohl bereits an mehreren Stellen renaturiert wurde. Dornbusch wies auf weitere Projekte, beispielsweise bei Hohnhorst und Rodenberg, hin. Das NLWKN prüft die Entwicklung der Gewässerqualität. gus

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