Volltextsuche über das Angebot:

25 ° / 14 ° Regenschauer

Navigation:
Nein zu Schutz und Wasser

Abgelehnt Nein zu Schutz und Wasser

Einen Trinkwasserbrunnen wird die Kurstadt Bad Nenndorf vorerst nicht bekommen. Der Bauausschuss hat gegen die Installation einer solchen Anlage votiert und ist damit dem Vorschlag der Verwaltung gefolgt. Auch weitere Radfahrstreifen soll es nicht geben.

Voriger Artikel
Messen – aber nicht auswerten
Nächster Artikel
Balance ist „Nivea für die Stimme“

Fahrradstreifen wie auf der Kurhausstraße wird es an der Hauptstraße nicht geben.

Quelle: gus

Bad Nenndorf. Die Baukosten für die Wasserquelle hätten 10 500 Euro betragen, doch vor allem die laufenden Kosten von jährlich 8700 Euro hielt Bauamtsleiterin Annette Stang für zu hoch. Die Installation ließe sich wohl noch mit Sponsoren realisieren – Antragstellerin Rosemarie Börner hatte bereits angeregt, den Wasserverband Nordschaumburg ins Boot zu holen –, doch bei den laufenden Kosten sei dies nicht möglich, mutmaßte Stang.

Bernd Zimmermann (WGN) schlug vor, den Wasserverband zu bitten, einen solchen Brunnen selbst zu bauen. So eine Anlage wäre schließlich ein „Image-Point, eine Art Aushängeschild, für die Fußgängerzone und ebenso für den Verband.

Börner setzt sich seit 2012 ein

Börner wollte mit ihrem erneuten Vorstoß einen Ersatz für eine große blaue Schwengelpumpe in das Zentrum holen, die der Wasserverband einst betrieben, dann aber wieder abgebaut hatte. Seit der Sanierung der Fußgängerzone in 2012 setzt sich Börner für die Schaffung einer neuen Wasserzapfstelle ein. Zum wiederholten Mal ohne Erfolg.

Ebenfalls abgelehnt wurde das Einrichten von Radfahrschutzstreifen an der Hohen Warte und an der Hauptstraße zwischen Am Thermalbad und Haster Straße. Die Fahrbahnen müssten dafür elf Meter breit sein – und dieses Maß erreichen die beiden Strecken nach Worten des Ausschussvorsitzenden, Herbert Kruppa (SPD), nicht.

Dessen Parteigenosse Ralph Tegtmeier scherte sich aber ebenso wenig um diese Vorgabe wie der Grünen-Ratsherr Bernd Reese in seinem Antrag auf die Schutzstreifen, den er eingereicht hatte. Beide bezogen sich auf den erwiesenen Schutzfaktor solcher Markierungen. Und gerade auf schmaleren Straßen seien Radler eher in Gefahr.

Strikte Ablehnung

Tegtmeier bat darum, die entsprechenden Markierungen einfach trotzdem aufzutragen. Bei Stadtdirektor Mike Schmidt kam prompt der ehemalige Polizeibeamte durch: Ein Handeln entgegen den Vorschriften lehnte er strikt ab. Imke Hennemann-Kreikenbohm, die für die Grünen im Bauausschuss sitzt, hatte Verständnis für Schmidts Haltung, der das Gremium folgte. gus

Emblem für Kinder

Grünen-Sprecher Bernd Reese, der bei der Bauausschuss-Sitzung in dieser Woche nicht zugegen war, hatte immerhin in einem Unterpunkt Erfolg: Auf der Fahrbahn der Kreisstraße 31 in Riepen, Bereich Steinbrink, soll die großflächige Markierung „Achtung Kinder“ aufgetragen werden. Reese wünscht sich ein Piktogramm, das dem amtlichen Verkehrsschild dieser Bezeichnung gleicht. Umgesetzt werden soll das Vorhaben erst nach der Steinbrinksanierung. Offen ist die genaue Stelle.  gus

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Die SN suchen kreative Schaumburger. Ob Fotografie, Farbe, Skulpturen oder was die Kunst sonst alles hergibt: Unter dem Motto „Schaumburg kreativ“ suchen die Schaumburger Nachrichten auch in diesem Jahr nach Künstlern in der Region. mehr

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Schaumburg