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Bad Nenndorf Nenndorf und Sachsenhagen im Schulterschluss
Schaumburg Nenndorf Bad Nenndorf Nenndorf und Sachsenhagen im Schulterschluss
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00:25 11.01.2016
Martin Wrede (von links), Burkhard Balz, Klaus-Dieter Drewes und Mike Schmidt sind die CDU-Ehrengäste. Quelle: gus
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Bad Nenndorf

Die EU habe mit der Griechenlandkrise eine Zerreißprobe überstanden. Doch der zweite große Belastungstest der europäischen Staatengemeinschaft sei der Flüchtlingszustrom. Balz: „Ich wünsche mir, dass wir diese Herausforderung gemeinsam meistern.“

 Die Zahl der Flüchtlinge in Deutschland müsse „mit Sicherheit“ begrenzt werden. „Wir müssen in diesem Jahr Lösungen finden“, so Balz. Niemand verlasse freiwillig seine Heimat, sagte er mit Blick auf den Zustrom der Asylbewerber. Daher sei eine Zusammenarbeit mit den Herkunftsstaaten und den Transitländern nötig. „Wir müssen in diesem Jahr darauf achten, dass auch die Kommunen eine echte Entlastung bekommen“, ergänzte der CDU-Abgeordnete.

 Die Samtgemeindeverbands-Vorsitzende Marlies Matthias erwähnte die starke Entwicklung, die Bad Nenndorf im Zuge der Innenstadtsanierung genommen hat. Derzeit werde zwar weiterhin kontrovers über den noch halb fertigen „Tassenbrunnen“ diskutiert, aber: „Auch das wird bald ein i-Tüpfelchen für Bad Nenndorf sein.“

 Der Schaumburger CDU-Kreisvorsitzende Klaus-Dieter Drewes riet allen, die das werdende Krankenhaus bei Vehlen noch nicht besucht haben, dies bald nachzuholen. Das Klinikum werde „gut“. Auch auf die Kommunalwahl 2016 ging Drewes kurz ein. Er habe den Neuzuschnitt der Wahlbezirke nicht lanciert, sagte der Sachsenhäger augenzwinkernd. Und Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt (wohnhaft in Auhagen) rief: „Ich auch nicht.“ Der neue Wahlbezirk besteht aus den Samtgemeinden Nenndorf und Sachsenhagen. Die CDU werde gemeinsam eine Liste erstellen, so Drewes.

 Der Leiter der Stadthäger IHK-Geschäftsstelle, Martin Wrede, nahm ein anderes Projekt aufs Korn: „Wenn die B65 einmal ausgebaut ist, werden sie von Bad Nenndorf schneller in Stadthagen sein als in Hannover. Das sind mal Visionen“, scherzte Wrede. Ansonsten bescheinigte er der Region eine sichere Wirtschaftslage. „Die Binnennachfrage hat stark angezogen“, so Wrede mit Blick auf das vergangene Jahr. Für das Jahr 2016 erwartet der IHK-Mitarbeiter ein stabiles Wirtschaftswachstum. gus

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