Volltextsuche über das Angebot:

17 ° / 11 ° Regenschauer

Navigation:
Neuer Parkplatz am Friedhof

Straßensanierungsprogramm Bad Nenndorf Neuer Parkplatz am Friedhof

Zusätzlich zur Wiederaufnahme des Straßensanierungsprogramms stehen der Stadt Bad Nenndorf noch weitere Straßenbauarbeiten ins Haus. Diese Instandsetzungen sind Teil des allmählich auslaufenden Stadtentwicklungsprogramms.

Voriger Artikel
An zwei Baustellen läuft es rund
Nächster Artikel
„Super Cou“ gelingt der Super-Coup

Die Straße Am Friedhof hat eine Reparatur in der Tat dringend nötig.
 

Quelle: gus

BAD NENNDORF. Für den oberen Abschnitt der Schmiedestraße wurden dem Bauausschuss drei Varianten vorgestellt. Eine sieht zwei Gossen vor, bisher gibt es nur eine. Dann würde bei starkem Regen kein Wasser mehr über die Kreuzstraße hinausschießen. Variante zwei würde bedeuten, dass das Gefälle der Straße verändert wird, dann bliebe es bei einer Gosse. Der dritten Variante zufolge würde zusätzlich zu Nummer zwei eine Linienentwässerung quer zur Fahrbahn gebaut.

Als Gully will Ingenieur Arne Malkowski aus Haste wegen des Gefälles einen speziellen Bergablauf einbauen. Auf Vorschlag Michael Kosians (WGN) votierte der Ausschuss für die Variante mit zwei Gossen plus Linienentwässerung. Die Kosten liegen bei etwa 63000 Euro.

Einbahnstraße im Gespräch

Auch der Apothekerweg soll instandgesetzt werden, weil die Kommune die Kanäle und Leitungen unter dem Privatweg anfassen muss. Es soll dieselbe Art Pflastersteine wie an den benachbarten Straßen verwendet werden, außerdem sind Bad-Nenndorf-Kanaldeckel vorgesehen – wie auch sonst im Stadtkern. Kostenpunkt insgesamt: 81000 Euro.

Stadtdirektor Mike Schmidt sprach sich für eine Einbahnstraßenregelung aus, sodass der Weg nur noch in Richtung Hauptstraße befahrbar wäre. Ralph Tegtmeier (SPD) entgegnete, dass die Stadt das Verkehrskonzept abwarten sollte. Die Politiker beschlossen den Ausbau trotzdem bereits jetzt – über die Einbahnregelung wird später befunden. Kosian regte an, den Apothekerweg nicht mit den Bad-Nenndorf-Deckeln zu versehen, sondern stattdessen fast neuwertige Kanalabdeckungen zu nutzen, die die Stadt noch auf Lager hat. Volker Busse (SPD) war dagegen – es werde noch genügend Verwendungsmöglichkeiten für die eingelagerten Deckel geben. Der Ausschuss votierte für die Sanierung mit alten Gullys. Dies spart 2000 Euro ein.

Neues für den Friedhof

Die möglicherweise umfangreichste Maßnahme betrifft die Straße Am Friedhof, die immense Schäden am Pflaster aufweist. Eine Variante des Ingenieurbüros Kruse sieht eine reine Reparatur vor, sodass der Charakter der Straße kaum verändert würde. Auch dort soll ein Bergablauf installiert werden. Die Kosten für diesen Ausbau beliefen sich auf 62000 Euro.

Allerdings hat das Büro auch einen Zusatzplan vorgelegt, wonach im unteren Bereich des Friedhofs eine Zufahrt zu einem neu zu schaffenden Parkplatz gebaut würde. Im hinteren Teil befände sich ein Wendebereich. Eine Hecke würde dieses Areal vom Gräberfeld abgrenzen. Die Kosten stiegen dann auf 87000 Euro. Heinrich Steding war dafür, auf den Gehweg künftig zu verzichten, wogegen sich jedoch die SPD aussprach.

Grundsätzlich muss die Samtgemeinde gefragt werden, ob „ihr“ Friedhof in der Form verändert werden darf. So beschloss es der Bauausschuss. Bei allen Baumaßnahmen erhält die Stadt zwei Drittel der Kosten aus dem Stadtentwicklungsprogramm bezuschusst. gus

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Schaumburg