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Neujahrsempfang im Schlösschen

Es gibt viel zu tun Neujahrsempfang im Schlösschen

Über regen Zulauf beim Neujahrsempfang im Schlösschen hat sich Marlies Matthias als neue Bürgermeisterin der Kurstadt freuen können. Die zahlreichen Gäste nutzten die Gelegenheit zum intensiven Austausch und zur Information.

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Marlies Mathias (rechts) begrüßt als neue Bürgermeisterin die Gäste im Schlösschen. 

Quelle: ar

Bad Nenndorf. Als ein ereignisreiches Jahr mit vielen Herausforderungen bewerteten sowohl Matthias als auch Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt und Landrat Jörg Farr das Jahr 2016. Alle drei warben für Offenheit, Vielfalt und Respekt im Hinblick auf die Erfordernisse im Umgang mit zukünftigen und aktuellen Themen.
Matthias strich zunächst die durch die größtenteils abgeschlossene Innenstadtsanierung neu gewonnene Attraktivität der Stadt heraus. Der vor einem Jahr in Betrieb genommene und kontrovers diskutierte „Große Abwasch“ habe sich beispielsweise mittlerweile zu einem Treffpunkt etabliert. Die Behebung der technischen Mängel an diesem Kunstwerk und Wasserspiel werde derzeit in die Wege geleitet.
Imagepflege und -ausbau hat sich Matthias als einen wichtigen Punkt auf die Fahne geschrieben. Großveranstaltungen wie das Lichterfest zögen jährlich Tausende von Besuchern an. Neues wie das „Anleuchten“ der Weihnachtsbeleuchtung hatte ungefähr 500 Neugierige angelockt. Alleinstellungsmerkmale herauszuarbeiten, sei ein weiterer Schritt, um die Kurstadt touristisch und unter Umweltgesichtspunkten noch attraktiver zu machen. Ladesäulen für E-Autos, Carsharing und weitere Verbesserungen der Infrastruktur nannte sie diesbezüglich als Beispiele.
Hinsichtlich des Wachstums der Stadt zeigte sich Matthias sehr erfreut und forderte angesichts der anhaltenden Nachfrage den Ausweis weiterer Baugebiete in der inzwischen auf 11 418 Einwohner angewachsenen Kurstadt.
Zuversichtlich äußerte sich die neue Bürgermeisterin zum Thema Flüchtlinge. „Wir schaffen das hier in Bad Nenndorf“, betonte sie und nannte ehrenamtliche Projekte wie die Näh- und die Fahrradwerkstatt als Vorzeigeinitiativen. 80 Flüchtlinge sind derzeit in den zwei Heimen untergebracht. „Es ist eine Chance für uns alle, wenn wir uns dafür einsetzen, sie zu integrieren“, führte sie aus.
Bezüglich der neu entbrannten Diskussion um das Kurhaus bat sie um eine ehrliche Debatte. Die Finanzierbarkeit sei für weitere Entscheidungen maßgeblich.

ar

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