Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 1 ° wolkig

Navigation:
Noch keine Trassenführung beschlossen

SPD-Neujahrsempfang Noch keine Trassenführung beschlossen

Beim SPD-Neujahrsempfang hat die Verkehrspolitische Sprecherin der Partei, Kirsten Lühmann, der Bürgerinitiative (BI) gegen den Bahngleisbau Mut gemacht. Dafür sei noch keine Variante beschlossen worden, sagte sie am Montagabend.

Voriger Artikel
Retter des Kurhausesfunken S.O.S
Nächster Artikel
Leitung wird günstiger

Kirsten Lühmann.

Quelle: gus

Bad Nenndorf. Im voll besetzten Bistro der Wandelhalle wünschte Samtgemeindeverbandsvorsitzender Udo Husmann allen Gästen ein gutes Jahr 2017, schränkte aber augenzwinkernd ein: „Den einen mehr, den anderen weniger, denn es sind ja Bundestagswahlen.“ Anwesend waren nämlich auch Mitglieder anderer Parteien.

Für die SPD hätte es bei der Kommunalwahl 2016 besser laufen können, räumte Husmann ein. An die Wählergemeinschaft richtete er die Rüge, dass diese im Wahlkampf Neutralität proklamiert habe, dann aber in Hohnhorst eine Gruppe mit der CDU gebildet habe. „Der SPD hätte man da Wahlbetrug vorgeworfen“, so Husmann. Den Grünen um den ehemaligen Samtgemeindebürgermeister Bernd Reese unterstellte der SPD-Chef, sich von „persönlichen Animositäten“ leiten zu lassen.

Mit Blick auf den in 2016 ausgefallenen Neonazi-Aufmarsch sagte Husmann, er hoffe, dass die ungebetenen Besucher auch im Jahr 2017 fernbleiben. Gastrednerin Lühmann beglückwünschte die Nenndorfer für ihren beharrlichen Widerstand. Sie wisse aus eigener Erfahrung in ihrem Wahlkreis, wie zäh das sein kann – nach Eschede kommen die Nazis noch immer regelmäßig, so Lühmann.

Die Bundespolitikerin versprach der Bahn-BI, sich weiterhin für eine trassennahe Realisierung einzusetzen. Im Bundesverkehrswegeplan sei noch keine Trassenführung festgelegt worden. „Diese Diskussionen müssen vor Ort geführt werden“, betonte Lühmann, die gleichzeitig besseren Lärmschutz ankündigte.

Bad Nenndorfs SPD-Ortsvorsitzender Ingo Knieper verteidigte die erneute Kurhausdebatte. Er selbst habe schon vor einem Jahr gesagt, dass die Sanierung von der Wirtschaftlichkeit abhängt. Er rechne mit über acht Millionen Euro Gesamtkosten. Knieper kritisierte, dass die Verwaltung die Politik erst im November darüber in Kenntnis gesetzt hat, dass im Sommer 2017 33 Kita-Plätze fehlen. Die daraus resultierende Entscheidung, die Kita Bahnhofstraße zu erhalten, begrüße die SPD jedoch.

Mit Ironie sagte Knieper, er freue sich, dass die alten Forderungen seiner Partei nach einem Stadtmarketing- und einem Verkehrskonzept 2016 endlich durchgedrungen seien. gus

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Eine gute Tradition findet regelmäßig ihre Fortsetzung – die „Aktion Weihnachtshilfe“. In der Vorweihnachtszeit rufen die Schaumburger Nachrichten unter dem Motto „Schaumburger helfen Schaumburgern“ jedes Jahr zu Spenden für bedürftige Menschen im Landkreis auf. mehr

Schaumburg