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„Noch nie so katastrophal“

Bad Nenndorf „Noch nie so katastrophal“

„Die Pflanzbeete in Bad Nenndorf sahen noch nie so katastrophal aus wie in diesem Jahr“, hat sich Hans-Heinrich Gümmer, stellvertretender Vorsitzender des Senioren- und Behindertenbeirates der Samtgemeinde Nenndorf, bei der jüngsten Sitzung geärgert.

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Ein Pflanzbeet am vor Kurzem entstandenen Bahnhof-Kreisverkehr ist mit Disteln zugewuchert.

Quelle: on

Bad Nenndorf. Kaum eines der Beete in der Kurstadt werde „auch nur ansatzweise ausreichend gepflegt“, beschwerte er sich. Dies gelte sowohl für Grünanlagen in städtischer Hand als auch im Bereich des Staatsbades.

 Glücklicherweise seien vor Kurzem die Beete am Kneipp-Becken des Kneippvereins an der Landgrafen-Therme gepflegt worden. „Da waren überall Disteln und Unkraut“, beschrieb Beiratsvorsitzender Friedrich Kräft seinen Beiratsmitgliedern das Bild. Und diese pflichteten ihm bei: Nicht nur bereits seit mehreren Jahren bestehende Pflanzbeete gäben ein trostloses Bild ab, sondern auch erst kürzlich entstandene. Zu allem Überfluss würden immer noch weitere Beete angelegt.

 Wenn Stadtverwaltung und Staatsbad nicht mehr genügend Zeit und Personal aufbringen können, um sich um ihre Beete zu kümmern, hätten sie für eine andere Lösung des Problems sorgen sollen, monierte Kräft. In anderen Städten würden Patenschaften für Pflanzbeete an Gärtnereien oder Geschäfte vergeben. Diese kümmerten sich dann um die Grünpflege und wiesen mit einem Schild auf ihr Engagement und Können hin. Das sei ein geeignetes Mittel, um die Situation in Bad Nenndorf zu verbessern.

 Einstimmig sprachen daraufhin die Mitglieder des Senioren- und Behindertenbeirats die Empfehlung aus, keine neuen Pflanzbeete mehr in Bad Nenndorf anlegen zu lassen. Zudem sollte dafür Sorge getragen werden, dass die Pflege der bestehenden Anlagen ausgeweitet wird und Patenschaften angeboten werden.

 Daneben sollte auch über eine andere Zeitsteuerung beim Brunnen vor dem Haus Kassel nachgedacht werden. Der Brunnen sei nur minutenweise in Betrieb. „Da setzt man sich hin, um das Wasserspiel zu beobachten – und zack ist der Brunnen aus“, sagte Gümmer. on

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