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Nur noch Kleinigkeiten

Umzug der Polizei Nur noch Kleinigkeiten

Nachdem bereits feststeht, dass die Polizei ihr jetziges Domizil in der Fußgängerzone neben der Sparkasse verlassen wird (wir berichteten), scheint nun das neue Heim für die Beamten festzustehen: Der Rewe-Komplex der Part AG an der Kurhausstraße.

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BAD NENNDORF. „Beim Mietvertrag geht es nur noch um Kleinigkeiten. Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn das nicht klappen sollte“, sagt Michael-Andreas Meier, Leiter des Polizeikommissariats Bad Nenndorf.

Auch Jan Vogt konnte noch keinen Vollzug in Sachen Mietvertrag melden. „Wir haben als Investor aber unser Päckchen geliefert“, so der Unternehmenssprecher der Part AG. Man warte nur noch auf die Unterschrift seitens der Polizeidirektion Göttingen.

Genau 30 Jahre hat die Polizei jetzt ihren Dienst vom Sitz an der Fußgängerzone aus verrichtet, nicht immer unter optimalen Bedingungen: Der Streifendienst konnte sich im Erdgeschoss nicht weiter ausbreiten, die Beamten hatten keine optimalen Umkleide- und Sanitärräume, einzig der Gewahrsambereich mit den Zellen deckte den aktuellen Bedarf.

Umzug erfolgt Stück für Stück

„Mit dem Umzug würden wir uns auf jeden Fall verbessern, das wäre die optimale Lösung“, sagt Meier. Die Brutto-Fläche der neuen Räume oberhalb des Rewe-Marktes und neben der Volksbank beträgt nach Meiers Angaben etwa 1300 Quadratmeter. Allerdings sind diese im Moment komplett entkernt. „Da müssen Wände gezogen, Zellen hergerichtet, Kabel verlegt werden et cetera“, weiß Meier. Zumindest in Sachen Fuhrpark müssen sich die Beamten keine Gedanken machen, die Tiefgarage des Komplexes bietet ausreichend Platz.

Generell laufe so ein Umzug in Stufen, erklärt Polizeisprecher Axel Bergmann. „Das macht man nicht mal zwischen Frühstück und Mittag.“ Über mehrere Tage wechseln die einzelnen Bereiche, etwa die Leitung und der Kriminalermittlungsdienst, ins neue Gebäude, wo unter anderem die ganze EDV sowie die Aktensammlung eingerichtet werden muss. „Zuletzt kommt der Streifendienst“, so Bergmann. Dann sei es nicht unwahrscheinlich, dass die Polizei für einen Vormittag nicht erreichbar ist.

Doch bis es so weit ist, geht noch einige Zeit ins Land. Sollte der Mietvertrag unterzeichnet werden, verlassen die Beamten ihr jetziges Domizil erst im Sommer 2017. Die Sparkasse als Eigentümer des Objekts hat entsprechend keinen Zeitdruck in Sachen Nachnutzung. „Die Kollegen sind dran, dort ein Nachnutzungskonzept zu erstellen“, so Jörg Nitsche, Sprecher der Sparkasse Schaumburg. js

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