Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
Parken vor der Einfahrt

Bad Nenndorf / Lokale Agenda Parken vor der Einfahrt

Die Verkehrssituation an der Brunnenstraße hat die Lokale Agenda am Mittwochabend beschäftigt. Dabei geht es mittlerweile längst nicht mehr nur um die Radfahrer, die den Bürgersteig benutzen. Auch die Parkplätze sind offenbar ein Problem.

Voriger Artikel
So viele Teilnehmer wie selten zuvor
Nächster Artikel
Förderung auch für Migranten

Eine Einfahrt hat eine Markierung bekommen, weil dort Fahrzeuge den Weg versperrten, was die Situation zusätzlich erschwert hatte.

Quelle: gus

Bad Nenndorf. Die DRK-Sozialstation und die dorthin fahrenden Autos sind Teile dieser neuen Problem-Facette. Weil an der Brunnenstraße häufig Fahrzeuge des Roten Kreuzes – auch Rettungswagen – halten beziehungsweise parken, fühlen sich andere Anlieger der Brunnenstraße belästigt. Das DRK war daher gebeten worden, einen speziellen Parkplatz ausschließlich für eigene Fahrzeuge zu beantragen.

 Gegenüber den Mietern soll es seitens des Roten Kreuzes geheißen haben, dass die Organisation in der Nähe des Gebäudes keinen Parkplatz bekommen kann. Doch als Mitglieder der Lokalen Agenda beim Ordnungsamt nachhakten, lautete die Antwort: Ein entsprechender Antrag des DRK hat noch nie vorgelegen. Daher wandte sich die Agenda nun erneut an das DRK, eine Einladung zur gestrigen Sitzung musste Geschäftsführer Kirk Johnson aus terminlichen Gründen absagen, doch die Gruppe solle ihm die Wünsche mitteilen, hieß es.

 Der Wunsch ist recht einfach zu formulieren gewesen: Das Rote Kreuz soll Stellflächen für eigene Autos vor der Einfahrt zur Tiefgarage unter dem DRK-Gebäude reservieren lassen. Sollte jemand die Tiefgarage verlassen wollen, während ein DRK-Fahrzeug davor steht, könnte dieser im Gebäude bescheid geben. Die Agenda-Mitglieder gehen davon aus, dass ein entsprechender Antrag im Namen des DRK-Kreisverbands Erfolg hätte. Ein weißes Kreuz könne die Stellflächen vor der Einfahrt für andere Fahrzeuge als gesperrt ausweisen.

 Ein solches Kreuz ist auch an anderer Stelle an der Brunnenstraße aufgemalt worden. Ein Anwohner hatte beklagt, dass Autos vor dessen Einfahrt parken. Das Ordnungsamt handelte prompt und ließ die Markierung anbringen.

 Kontaktbeamter Jürgen Henze erklärte, dass das weiße Kreuz eigentlich überflüssig ist, da das Halten vor abgesenkten Bordsteinen ohnehin nicht zulässig ist – also auch nicht vor der Garageneinfahrt. Doch offenbar hatte das Zuwiderhandeln von Verkehrsteilnehmern den Anwohner der Brunnenstraße veranlasst, die Markierung dennoch zu beantragen.

 Friedrich Kräft fügte hinzu: Weil die Einfahrt zu der Tiefgarage so breit ist, habe es sich eingebürgert, dass dort immer wieder Autos abgestellt werden. Das Thema Radfahren spielte diesmal keine Rolle. gus

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Eine gute Tradition findet regelmäßig ihre Fortsetzung – die „Aktion Weihnachtshilfe“. In der Vorweihnachtszeit rufen die Schaumburger Nachrichten unter dem Motto „Schaumburger helfen Schaumburgern“ jedes Jahr zu Spenden für bedürftige Menschen im Landkreis auf. mehr

Schaumburg