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Bad Nenndorf Parken vor der Einfahrt
Schaumburg Nenndorf Bad Nenndorf Parken vor der Einfahrt
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00:17 09.11.2013
Eine Einfahrt hat eine Markierung bekommen, weil dort Fahrzeuge den Weg versperrten, was die Situation zusätzlich erschwert hatte. Quelle: gus
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Bad Nenndorf

Die DRK-Sozialstation und die dorthin fahrenden Autos sind Teile dieser neuen Problem-Facette. Weil an der Brunnenstraße häufig Fahrzeuge des Roten Kreuzes – auch Rettungswagen – halten beziehungsweise parken, fühlen sich andere Anlieger der Brunnenstraße belästigt. Das DRK war daher gebeten worden, einen speziellen Parkplatz ausschließlich für eigene Fahrzeuge zu beantragen.

 Gegenüber den Mietern soll es seitens des Roten Kreuzes geheißen haben, dass die Organisation in der Nähe des Gebäudes keinen Parkplatz bekommen kann. Doch als Mitglieder der Lokalen Agenda beim Ordnungsamt nachhakten, lautete die Antwort: Ein entsprechender Antrag des DRK hat noch nie vorgelegen. Daher wandte sich die Agenda nun erneut an das DRK, eine Einladung zur gestrigen Sitzung musste Geschäftsführer Kirk Johnson aus terminlichen Gründen absagen, doch die Gruppe solle ihm die Wünsche mitteilen, hieß es.

 Der Wunsch ist recht einfach zu formulieren gewesen: Das Rote Kreuz soll Stellflächen für eigene Autos vor der Einfahrt zur Tiefgarage unter dem DRK-Gebäude reservieren lassen. Sollte jemand die Tiefgarage verlassen wollen, während ein DRK-Fahrzeug davor steht, könnte dieser im Gebäude bescheid geben. Die Agenda-Mitglieder gehen davon aus, dass ein entsprechender Antrag im Namen des DRK-Kreisverbands Erfolg hätte. Ein weißes Kreuz könne die Stellflächen vor der Einfahrt für andere Fahrzeuge als gesperrt ausweisen.

 Ein solches Kreuz ist auch an anderer Stelle an der Brunnenstraße aufgemalt worden. Ein Anwohner hatte beklagt, dass Autos vor dessen Einfahrt parken. Das Ordnungsamt handelte prompt und ließ die Markierung anbringen.

 Kontaktbeamter Jürgen Henze erklärte, dass das weiße Kreuz eigentlich überflüssig ist, da das Halten vor abgesenkten Bordsteinen ohnehin nicht zulässig ist – also auch nicht vor der Garageneinfahrt. Doch offenbar hatte das Zuwiderhandeln von Verkehrsteilnehmern den Anwohner der Brunnenstraße veranlasst, die Markierung dennoch zu beantragen.

 Friedrich Kräft fügte hinzu: Weil die Einfahrt zu der Tiefgarage so breit ist, habe es sich eingebürgert, dass dort immer wieder Autos abgestellt werden. Das Thema Radfahren spielte diesmal keine Rolle. gus

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