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Parkfestival bis 2016 ohne Eintritt

Hauptversammlung der IG Bad Nenndorf Parkfestival bis 2016 ohne Eintritt

Die Zahl von acht Teilnehmern an der Hauptversammlung hat der Interessengemeinschaft Bad Nenndorf (IGBN) hat deren Vorsitzender Henning Jürgens mit nüchternem Realismus aufgenommen.

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Mindestens bis 2016 können die Besucher des Parkfestivals Drachen, Ritter und andere Fabelwesen noch kostenlos erleben.

Quelle: Archiv

Bad Nenndorf. Die Gruppe leide am selben Phänomen wie viele andere Vereine: Der Vorstand leistet den Hauptteil der Arbeit.

 An Arbeit mangelte es indes nicht. Als IGBN-Vorsitzender nimmt Jürgens an allen Aufsichtsrats-Sitzungen der Kur- und Tourismusgesellschaft (KurT) teil. An anderer Stelle wird die Arbeit aber künftig weniger: Die Mittagsgespräche vor den großen Veranstaltungen in Bad Nenndorf – bislang jeweils am Mittwoch davor – litten ebenfalls unter sinkender Resonanz. Daraufhin habe KurT-Geschäftsführerin Silke Busche, die zu den Gesprächen einlädt, vorgeschlagen, diese Termine zu streichen, berichtete Jürgens.

 Vertreter des Einzelhandels seien fast gar nicht mehr erschienen. Sollte es neues Interesse geben, könnten die Gespräche wieder ins Leben gerufen werden. Jürgens findet die Entwicklung schade, er habe die Gespräche als interessant angesehen. Doch offenbar gehe es dem Bad Nenndorfer Einzelhandel so gut, dass an einem Austausch dieser Art kein Bedarf mehr besteht.

 Vom Tisch ist laut Jürgens für 2015 und 2016 die Frage nach Eintrittsgeld für das Parkfestival im Sommer. Darüber sei im KurT-Aufsichtsrat und unter Gastronomen kontrovers diskutiert worden. Ein Problem wäre die aufwendige Sicherung des Parks mit einem Zaun. Heiko Trieschmann fügte hinzu, dass auch manche Köche angekündigt hätten, sie zögen sich zurück, wenn Eintritt genommen würde.

 Die Argumentation: Müssen die Besucher schon an der Kasse bezahlen, bleiben viele weg, und die, die dennoch kommen, verzehren weniger. Angesichts der hohen Standmieten lohne sich dann eine Teilnahme nicht mehr. Trotz des Werbeeffekts für die heimische Gastronomie.

 In 2015 hat die IGBN maßgeblich an der Realisierung der Süntelbuchen-Ausstellung im Kurpark mitgewirkt. Finanziert worden war dies teils auch durch die IGBN, vor allem aber von der Volksbank-Stiftung, wofür sich wiederum der Kassenwart der IGBN, Volksbank-Vorstand Reinhard Schreeck, starkgemacht hatte.

 Die großformatigen Fotos hat die Stadt mittlerweile in ihren Besitz übernommen (wir berichteten). Ganzjährig dürfen die Tafeln Schreeck zufolge nicht im Park stehen bleiben, weil dieser unter Denkmalschutz steht. Bauliche Veränderungen wären dann mit der Denkmalpflege abzustimmen. Daher werden die Tafeln in Kürze abmontiert und beizeiten wieder aufgebaut. Auch die Motive wechseln, wie Jürgens ergänzte.

 70 Mitglieder hat die IGBN derzeit noch, der Wert sinkt, konstatierte Schreeck im Kassenbericht. Dennoch ist der Kassenstand in 2014 um 1700 Euro angewachsen.

 Die KurT ist nach Jürgens Worten eine Kooperation mit dem Steinhuder-Meer-Tourismus eingegangen. Dies habe den Effekt, dass Bad Nenndorf einen Fuß in der Region Hannover auf die Erde bringt. Dies begrüßte Jürgens. gus

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