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Pausenhof der Berlinschule soll schöner werden

Elterninitiative erarbeitet Entwurf Pausenhof der Berlinschule soll schöner werden

Ein weiteres Fußballfeld, ein Niedrigseilgarten und ein klassischer Spielplatzbereich: Für die anstehende Umgestaltung des Außenbereichs der Berlinschule haben Eltern und Schulleitung bereits einige konkrete Vorstellungen, die bei einer gemeinsamen Sitzung des Jugend- und Schulausschusses der Samtgemeinde vorgestellt wurden. Die Detailplanung steht noch aus.

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Der Asphalt und ein paar Spielgeräte des Schulhofs haben schon bessere Tage gesehen. kle

Bad Nenndorf. Die Umgestaltung soll im Anschluss an die Sanierungen für eine bessere Entwässerung erfolgen. Diese Arbeiten betreffen das Schul- sowie das Kita-Gelände und werden auf rund 285.000 Euro geschätzt. Für die Umgestaltung des Schulhofs will die Samtgemeinde 60.000 Euro bereitstellen. Dazu kommt eventuell eine Beteiligung der Stadt, denn der Schulhof ist außerhalb des Schulbetriebs frei zugänglich. Auch die Eltern haben bereits Unterstützung zugesagt – bislang stehen 22.000 Euro vom Förderverein bereit – und wollen sich zusätzlich noch um Sponsoren bemühen.

Einen Vorentwurf für eine mögliche Neugestaltung des stark in die Jahre gekommenen Pausenhofs hatte Nicola Uthe, Architektin und Mitglied der Elterninitiative, in Zusammenarbeit mit Eltern und Lehrern ausgearbeitet. Ein Vorschlag lautete, einen Niedrigseilgartens anzulegen. Solch ein Angebot unterstütze vor allem die Motorik und Bewegung der Kinder und sei für alle Altersklassen interessant. Für die beiden asphaltierten Fußballfelder wünschen sich die Beteiligten je ein weiteres Tor – bislang steht ein solches nur auf einer Spielfeldseite. Ideal wäre ein drittes Fußballfeld auf dem Rasenbereich, wo zu diesem Zweck jedoch Kunstrasen angelegt werden sollte, da echter Rasen keinen Spielbetrieb lange überleben würde, so Uthe.

Der Clou an diesem Zusatzfeld, lobte die Verwaltung: Der Bereich wäre etwas tiefer gelegen und könnte somit im Notfall sogar als kleines Rückhaltebecken dienen – was in Anbetracht der Überschwemmungsproblematik auf dem Schulhof durchaus wünschenswert wäre. Der Kunstrasen würde für die Entwässerung kein Problem darstellen, versicherte Uthe.

Die Erde, die von dieser Maßnahme übrig bleibt, könnte für eine kleine Hügellandschaft mit Rutsche, Tunnel und ähnlichen „klassischen“ Spielplatzgeräten verwendet werden, wo sich die Kinder vergnügen können, die auch einmal eine Rückzugsmöglichkeit suchen.

Für eine weitere Fläche, die speziell für Besucher außerhalb des Schulbetriebs interessant sein soll, war zunächst eine Art kleine Skatebahn vorgesehen (siehe Kasten). Diese Idee wurde jedoch zunächst wieder verworfen. Stattdessen, so Uthe, könnte dort ein größerer Kletterbereich mit einem sechs Meter hohen Raumnetz entstehen.

Verwaltungs- und Ausschussmitglieder zeigten sich angetan von den Ideen und der großartigen Vorarbeit, die geleistet worden sei. Nachfragen ergaben sich allerdings noch in punkto Entwässerung sowie bei Seilgarten und Raumnetz. Dabei sollten auf jeden Fall die versicherungsrechtlichen Fragen frühzeitig geklärt werden. kle

Neues vom Bad Nenndorfer Skatepark

In den ersten Entwürfen zur Umgestaltung des Pausenhofs der Berlinschule war noch ein Bereich für eine Roll-Aktionslandschaft reserviert. Da sich in Bad Nenndorf vor einiger Zeit eine Initiative zur Schaffung eines richtigen Skateparks gegründet hatte, stellte sich die Frage, ob diese Aktionslandschaft nicht mit der gewünschten Skateranlage kombiniert werden könnte. Finanziell und von den zeitlichen Abläufen her wäre dies aus Sicht der Beteiligten sinnvoll, weshalb die Initiative die Idee zunächst in Betracht zog. Jedoch befürchten die Beteiligten Probleme mit Anwohnern unter anderem wegen der Lautstärke. Auch mit dem Schulbetrieb könnte es Überschneidungen geben, weshalb sich letztlich die meisten von der Idee distanzierten. Einige der Ausschussmitglieder teilten die Bedenken, auch weil die Angebote auf einem Schulhof ganzjährig nutzbar sein sollten, eine Skateranlage sei bei schlechtem Wetter aber zu gefährlich sei, lautete ein Argument. Einzig Marlies Matthias (CDU) konnte sich mit der ersten Überlegung anfreunden. Mit dieser Lösung hätte man für jüngere Kinder eine kleine Anlage am Schulhof, und für ältere gäbe es immer noch die Halfpipe am Bahnhof.   kle

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