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Bad Nenndorf Pflasterung und Markierung für Schüler
Schaumburg Nenndorf Bad Nenndorf Pflasterung und Markierung für Schüler
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00:16 23.03.2017
Ralph Tegtmeier (vorne) und Torben Preuß setzen sich für eine Bepflasterung der Grünfläche hinter der Kreissporthalle ein. Quelle: js
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BAD NENNDORF

Die SPD schickt sich an, einen Antrag zu formulieren, um zumindest einen Teil des Weges für Schüler sicherer zu gestalten und möglicherweise das Verkehrsaufkommen etwas zu beruhigen. „Wir wollen mit möglichst geringen Mitteln den Schulweg für Kinder vom Baugebiet Hohefeld sicherer machen“, sagt Ralph Tegtmeier (SDP).

Gemeint ist das Verbindungsstück zwischen dem Baugebiet Hohefeld, das am VfL-Dorado und an der kleinen Kreissporthalle vorbei zum großen Parkplatz am Vereinsheim führt. „Hier fahren schon am Morgen viele Autos“, sagt der Sozialdemokrat Torben Preuß. Allerdings fehlt auf der Straße gänzlich ein Bereich für Fußgänger.

Markierungsstreifen für mehr Sicherheit

Die Idee der SPD: Kurz nach dem Dorado soll ein Markierungsstreifen für Sicherheit sorgen und Fußgängern eine sichere Passage gewähren. An der Kreissporthalle angekommen, soll dort nach den Vorstellungen der Sozialdemokraten eine Grünfläche gepflastert werden und als Fußweg fungieren. Im Stück zwischen Dorado und Sporthalle grenzen die dortigen Grundstücke direkt an die Straße, weswegen dort „nur“ eine Markierung aufgetragen werden müsste.

Hinter der Sporthalle bieten sich zwei Möglichkeiten – einmal könnte ein Weg zwischen Halle und Vereinsheim angelegt werden – oder die Schüler nutzen eine neu geschaffene Strecke um das Vereinsheim herum. So gelangen sie auf den Fußweg vor der Kita Entdeckerland.

Hoffnung auf weniger Autos

Dort ist vorgesehen, eine Beschilderung anzubringen, die Autofahrer auf die Kinder hinweist. Einmal an der Bahnhofsstraße angekommen, sei es für die Jungen und Mädchen ein Leichtes, per Zebrastreifen zur Berlin-Schule zu gelangen. Die SPD hofft, durch einen sicheren Schulweg auch dafür sorgen zu können, dass nicht alle Eltern ihre Kinder künftig mit dem Auto zur Schule bringen. Einen entsprechenden Antrag wollen die Sozialdemokraten in Kürze einreichen.

Dass damit die Verkehrsproblematik an Schultagen nicht gänzlich gelöst werden kann, weiß auch Tegtmeier. „Wir müssen sehen, wie wir die Verkehrssituation an der Berlin-Schule künftig steuern können“, betont der Lokalpolitiker. Doch vorher sollen die Ergebnisse des Verkehrskonzepts der Kurstadt abgewartet werden, das gerade erstellt wird. js

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