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Pizzeria „Andria“ soll ausziehen

Bad Nenndorf Pizzeria „Andria“ soll ausziehen

Die Zukunft des Gastronomiebetriebs „Andria“ in der Innenstadt ist ungewiss. Der Pizzeria- und Eisdielen-Betrieb wird wohl nicht in eines der künftigen Kurhaus-Lokale einziehen. Es liegt sogar eine Räumungsklage beim Landgericht Bückeburg vor.

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Für das „Andria“ scheint die Sonne unterzugehen – im Kurhaus wird es wohl keine Zukunft für den Betrieb geben.

Quelle: js

Bad Nenndorf. Eigentlich hatte es offiziell stets geheißen, dass „Andria“-Wirt Pino Rana in das Ecklokal direkt gegenüber seinem jetzigen Bistro umzieht. Doch dieses ist bedeutend größer als der Anbau an das Kurhaus, in dem das „Andria“ derzeit firmiert. Deshalb verhandelte Rana mit der Stadt über einen günstigeren Mietpreis. Die Gespräche scheiterten nach Informationen dieser Zeitung, weil die Stadt dem Gastronomen nicht alle Wünsche erfüllen konnte.

Dessen Mietvertrag wurde bereits im Juni 2014 zum Sommer 2015 gekündigt. Doch über die Rechtmäßigkeit dieser Kündigung existieren unterschiedliche Ansichten. Rana zahlt nach wie vor seine Miete. „Wir sind uns sicher, dass wir im Recht sind“, sagte Stadtdirektor Mike Schmidt auf Anfrage. Deshalb hat die Stadt nach Ablauf der Kündigungsfrist auch eine Räumungsklage gegen Rana angestrengt.

Diesen Vorgang bestätigte das Landgericht Bückeburg. Weitere Angaben machte Gerichts-Vizepräsident Thorsten Garbe allerdings nicht. Schmidt rechnet damit, dass es bald zu einer Verhandlung kommt, die die strittigen Fragen klärt. Doch selbst wenn Rana recht bekäme, würde die Stadt auf dessen Auszug aus dem Kurhaus-Anbau beharren, denn dieser soll in 2016 abgerissen werden, damit die Sanierung starten kann. Die Verwaltung müsste dann aus städtebaulichen Gründen kündigen, allerdings Ranas Verdienstausfall bezahlen. „Wir suchen natürlich nach der günstigsten Lösung für die Stadt“, so Schmidt.

Der „Andria“-Wirt ist sauer. Er wisse aus der Zeitung, dass die Verhandlungen über die Vermietung der beiden Kurhaus-Lokale jetzt ohne ihn liefen. „In der Stadt wird viel geredet“, fügt Rana hinzu. Ihm wäre es am liebsten, wenn er wie gehabt den Kurhaus-Anbau mieten könnte. Er ist aber auch angefressen wegen der Dauerbaustelle vor seiner Tür. „Ich habe deshalb Verluste“, betont Rana. gus

Sanierung soll 2016 beginnen

Der Verwaltungsausschuss hat in dieser Woche grünes Licht für den Sanierungsstart des Kurhauses gegeben. Nach Angaben von Stadtdirektor Mike Schmidt stimmte das Gremium für die Unterzeichnung eines Vertrags mit dem Planungsbüro pm. Dieses soll die unmittelbare Vorbereitung übernehmen. Die Stadt habe mit dem Büro etwas günstigere Konditionen ausgehandelt, so Schmidt. Hintergrund ist die Existenz einer Sanierungsvoruntersuchung, auf der pm nun aufbauen kann. Schmidt geht fest davon aus, dass die Sanierung in 2016 beginnt.  gus

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