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Pläne für Ausweitung des Gewerbegebiets Gehrenbreite

Mehr Firmen für die Kurstadt Pläne für Ausweitung des Gewerbegebiets Gehrenbreite

Die Stadt Bad Nenndorf plant nun ihrerseits neue Gewerbeansiedlungen. Im nicht öffentlichen Verwaltungsausschuss ist in dieser Woche darüber diskutiert worden, weitere Flächen für Unternehmen an der Gehrenbreite auszuweisen.

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Das Gewerbegebiet Gehrenbreite soll wachsen.

Quelle: gus

Bad Nenndorf. Allzu viele Details konnte Stadtdirektor Mike Schmidt dazu am Donnerstag noch nicht preisgeben, denn das Thema soll erst noch in den Rat der Kurstadt eingebracht werden, und auch dann ist eine Debatte unter Ausschluss der Öffentlichkeit vorgesehen. Schließlich geht es um eine Eigentumssache und um Preise.

 Denn die Stadt selbst besitzt derzeit keine geeigneten Flächen für Gewerbeansiedlung. Der Mangel an profitablen Liegenschaften war von Politikern bereits während der Diskussion um städtische Baugebiete kritisiert worden. Also muss die Stadt die Flächen im Umfeld des jetzigen Gewerbegebiets Gehrenbreite erst erwerben oder gegen eigenen Besitz eintauschen. Ganz ohne Land steht die Stadt nämlich auch wieder nicht da.

 Doch um in Verhandlungen mit den Eigentümern treten zu können, benötigt die Verwaltung grünes Licht von der Politik. Nach Informationen dieser Zeitung stehen große Teile des Zielgebiets im Besitz der Kirche.

 Schmidt betont, dass grundsätzlich die Ansiedlung von Unternehmen ein Ziel ist, das die Stadt intensiver als zuletzt verfolgen sollte. „Warum sollen wir uns die Entwicklungen bei Bantorf und Lauenau nur anschauen und selbst nicht tätig werden?“, fragt Schmidt. Mehr Steuereinnahmen würden auch zu mehr finanziellem Spielraum der Kommune führen.

 Die Firmen müssen jedoch an sinnvoller Stelle platziert werden. Und da bewertet der Stadtdirektor die Gehrenbreite als ideal. Schließlich sei der Bereich verkehrsgünstig gelegen, und dort störte es nicht, wenn noch weiteres Gewerbe hinzu käme. Beim Besuch der Senioren-Union vor zwei Wochen hatte Schmidt aber auch betont, dass die Stadt keine Logistikunternehmen anlocken möchte. Der zusätzliche Schwerlastverkehr wäre schädlich für die Lebensqualität des Kurortes.

 Der Vorstoß kommt zeitlich passend, will doch die Stadt Barsinghausen ihrerseits ein neues Gewerbegebiet an der A2 ausweisen. Doch wie das Unterfangen der Nachbarkommune ist auch das Projekt „Gehrenbreite II“ noch weit von der Vollendung entfernt. Denn sollte der Rat dafür stimmen, müssten danach auch die Kaufverhandlungen erfolgreich verlaufen. gus

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