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Bad Nenndorf Pläne für Bauhof in der Stadt
Schaumburg Nenndorf Bad Nenndorf Pläne für Bauhof in der Stadt
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20:50 08.05.2015
Das frühere Post-Gelände könnte bald einen Teil des Bauhofes beherbergen. Quelle: gus
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Bad Nenndorf (gus)

Es handle sich aber nur um eine Variante, und die Gespräche beginnen erst.

 Das verwaiste Betriebsgelände der Telekom an der Rudolf-Albrecht-Straße ist in den Blick der Verwaltung gerückt. Zum Jahreswechsel könnte ein Kauf des Grundstücks eingefädelt werden, doch bis dahin gibt es noch vieles zu klären. Vor allem hinsichtlich des Kaufpreises. Denn eine Hausnummer sei der Stadt bereits genannt worden, doch die Verhandlungen mit der Telekom gehen eigentlich jetzt erst richtig los, so Schmidt.

 Sollte der Preis passen, und sollte der Landkreis dem Vorhaben seine Zustimmung signalisieren, wären zwei Hürden aus dem Weg. Doch auch politisch muss der neue Zug erst aufs richtige Gleis gebracht werden. Schmidt hat in dieser Woche den nicht öffentlich tagenden Samtgemeindeausschuss informiert. Denn der Bauhof fällt in die Regie der Samtgemeinde Nenndorf.

 Ähnlich wie beim Feuerwehrhausneubau müssten also Stadt und Samtgemeinde an einem Strang ziehen. Dies ist auch deshalb geboten, weil die Stadt Bad Nenndorf den Bauhof stark in Anspruch nimmt: Jährlich zahlt sie eine sechsstellige Summe für Bauhofleistungen. Und eine Zusammenlegung der Grünkolonne der Kur- und Tourismusgesellschaft mbH (KurT) mit dem Bauhof hatte Schmidt schon vor Wochen ins Spiel gebracht. Die KurT ist eine Tochter der Stadt.

 In Gänze würde der Bauhof aber ohnehin nicht an die Rudolf-Albrecht-Straße umgesiedelt. „Alles, was Krach macht“, so Schmidt, bliebe am alten Standort bei der Kläranlage, also beispielsweise der Schredderplatz. Der Sozialtrakt, das Büro, der Fahrzeugpark und ein Teil der Werkstatt könnten auf dem Telekom-Areal unterkommen. Groß genug wäre das Grundstück allemal – es blieben wohl sogar mehrere Hallen leer. Dort, so Schmidt, könnte die Stadt anderes Material lagern, beispielsweise Pflanzen und sonstiges Kurpark-Inventar, das die KurT derzeit in angemieteten Hallen unterstellt.

 Unterm Strich rechnet Schmidt mit Einsparungen durch die neue Variante. Die Samtgemeinde muss zwingend in den Bauhof investieren, da das jetzige Gelände zu eng geworden sei. Ein Neubau hinter dem Grundstück für das geplante Feuerwehrhaus dürfte teurer sein, als einen Teil des Bauhofs auf dem Telekom-Areal unterzubringen. Dies gelte es nun, in den politischen Gremien zu diskutieren. Die Bauhofmitarbeiter hätten keine Einwände gegen den Standort an der Rudolf-Albrecht-Straße, so Schmidt.

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