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Pläne für Polizei-Nachfolge

Bad Nenndorf Pläne für Polizei-Nachfolge

Die Polizei zieht im Sommer aus dem Gebäude neben der Sparkassengeschäftsstelle aus. Mit Spannung wird erwartet, wie die Räume künftig genutzt werden – schließlich soll nach Möglichkeit kein Leerstand verbleiben. Die Sparkasse Schaumburg, der der gesamte Komplex gehört, hat nun erste Pläne erläutert.

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In das jetzige Polizeigebäude sollen Büros und Geschäfte einziehen.

Quelle: gus

BAD NENNDORF. Diese beziehen sich allerdings zunächst nur auf das erste und zweite Obergeschoss des Gebäudes. Nach Angaben des Pressesprechers der Sparkasse, Jörg Nitsche, sollen in das erste Geschoss Gewerbetreibende oder Dienstleister einziehen. Das Geldinstitut würde sich dabei nach den Wünschen der Interessenten richten. „Das können drei kleine Einheiten werden oder eine große“, sagt Nitsche.

Außerdem seien sowohl ein bis drei Büros als auch ein bis drei Ladenlokale denkbar – oder eine Mischung aus Geschäften und Büros. „Wir sind da völlig offen“, so Nitsche. Die Sparkasse werde dafür sorgen, dass Publikumsverkehr in dem Bereich möglich ist.

Ordnungshüter ziehen spätestens zum 1. August aus

Im zweiten Obergeschoss richtet die Sparkasse eine 109 Quadratmeter große Wohnung ein, die an Privatleute vermietet werden soll. Auf derselben Ebene befinden sich oberhalb der Bankräume bereits zwei Wohnungen. Diese Etage ist auch per Fahrstuhl zu erreichen.

Für das Erdgeschoss – also für den Bereich, wo sich jetzt noch der Eingang von der Fußgängerzone aus zur Polizeiwache befindet – gibt es zwar auch bereits Überlegungen, allerdings noch keine fertigen Pläne. Diese werden Nitsche zufolge aber bis zum Auszug der Ordnungshüter vorliegen. Dieser soll spätestens bis zum 1. August über die Bühne gehen. Steffen Arndt, Leiter des Einsatz- und Streifendienstes, rechnet aber eher mit einem Termin Anfang Juli, wie er gegenüber dieser Zeitung sagte. Das neue Kommissariat wird derzeit oberhalb des Rewe-Marktes eingerichtet.

Treppe zum Stadtbalkon wäre möglich

Das Erdgeschoss ist der für die Stadt sensibelste Bereich, da ein Leerstand an der Stelle am stärksten ins Auge fiele. Doch ein solches Szenario will auch die Sparkasse nicht, zumal die Bank nach dem Verlust des Dauermieters Polizei keine Einnahmeverluste in Kauf nehmen will.

Da es sich um eine reine interne Umgestaltung des Gebäudes handelt und die Sparkasse keinen weiteren Platz daneben in Anspruch nehmen will, steht der möglichen Realisierung der Treppe zum Stadtbalkon nichts im Wege. Diese einst verworfenen Pläne waren von der SPD wieder auf die Tagesordnung gehievt worden. Verworfen worden war die Treppe, weil die Polizei Sicherheitsbedenken angemeldet hatte – die Zellen hätten sich direkt daneben befunden. Das wäre nach dem Auszug des Kommissariats jedoch nicht mehr der Fall. Apropos Zellen: Für die Nachnutzung des Untergeschosses existieren noch keine Pläne.

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