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Plakette für wahre Veteranen

Feggendorfer Deister-Sportclub Plakette für wahre Veteranen

Der Vorsitzende des Feggendorfer Deister-Sportclubs (DSC), Wilhelm Keese, hat ein kleines vereinsinternes Problem gemeistert: Etliche Mitglieder halten der Gemeinschaft schon seit Jahrzehnten die Treue.

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Zwischen 50 und 75 Jahren dem Sport in Feggendorf verschrieben: die geehrten Mitglieder mit dem Ehrenvorsitzenden Heinz Böger in der Mitte.

Quelle: nah

FEGGENDORF. Doch deren frühester Beitritt ist nie dokumentiert worden. Nun wurden Plaketten verliehen, mit denen eine „über 50-jährige Mitgliedschaft“ gelobt wird.

Dass diese Daten fehlen, habe etwas mit der Nachkriegszeit zu tun, erläuterte Keese. „Die 14-Jährigen wurden auf der Straße angesprochen, ob sie nicht in den örtlichen Fußballmannschaften mitspielen wollen“, so Keese. Oft erfolgte der förmliche Eintritt in den Verein erst viel später. Manche ließen sich als Schiedsrichter einsetzen.

Andere seien lange Zeit nur Förderer gewesen, hätten sich aber im Rentenalter der Wandersparte angeschlossen. So kam jetzt für einen Abend ein illustrer Kreis von Veteranen zusammen, die eine Menge an Erinnerungen austauschten. Sie alle sind Träger der neuen Plakette.

Der älteste unter ihnen war der 91-jährige ehemalige Vorsitzende Heinz Böger. Mit am Tisch saßen auch Heinrich Meyer, Werner Meier, Klaus Brede, Friedrich Lambrecht, Helmut Bauer, Wilfried Biehl, Friedrich-Wilhelm Korf, Günter Bormann, Manfred Quest, Horst Böhm, Peter Schmidt, Günter Schwarz und Keese selbst, der mit 77 Jahren weiterhin an der DSC-Spitze steht. Aus terminlichen Gründen absagen mussten Wilhelm Röhr, Rainer Kaps, Friedel Dierßen und Heinrich Oberwinster.

Keese verriet auch, warum keine weiblichen Mitglieder geehrt werden konnten. Die erste Frauenturngruppe wurde erst 1968 gegründet, sodass in zwei Jahren die „Montagsdamen“ dann ebenfalls auf einen Abend der sportlichen Erinnerungen hoffen dürfen.  nah

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