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Politiker beanstanden Radwege

Bad Nenndorf / Bauausschuss Politiker beanstanden Radwege

Der Bauausschuss des Rates der Stadt Bad Nenndorf hat den Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan (B-Plan) Nummer 81 „Fortführung westliche Entlastungsstraße“ empfohlen. Der Plan könnte allerdings bei der nächsten Sitzung gleich wieder geändert werden. Die Ausschussmitglieder haben Bedenken in Bezug auf Rad- und Fußwege rund um den Kindergarten der Lebenshilfe geäußert. Diese sind zwar nicht Bestandteil des B-Plans, die vorhandenen Verkehrswege müssen aber daran angeschlossen werden.

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Bad Nenndorf (bab). SPD-Fraktionssprecher Volker Busse schlug vor, den Plan zu verabschieden, um keine neue Auslegung abwarten zu müssen und Modifikationen gegebenenfalls durch eine erste Änderung des Plans umzusetzen. Im Mai soll eine weitere Bauausschusssitzung folgen, bei der das Ingenieurbüro Kruse noch einmal die straßenplanerischen Details vorträgt.

Stadtplanerin Christine Feller von der „Planungsgruppe Lärchenberg“ hatte auf der Grundlage von Kruses Entwürfen die Rahmenbedingungen und Festsetzungen des Bebauungsplans vor dem Ausschuss erläutert. Sie wurde von den Einwänden überrascht. Alle Änderungen und Vorgaben, die in den Ausschüssen getroffen worden waren, habe Kruse eingearbeitet, und jedes Detail sei bereits vorgestellt worden, „deshalb wundere ich mich“, sagte Feller. Laut Ausschussmitglied Ralph Tegtmeier (SPD) habe Kruse jedoch dreimal nicht umgesetzt, was beschlossen worden sei. Lutz Oltrogge, beratendes Mitglied im Ausschuss, sprach von „Planungsirrtum“.

Erich Thies, ebenfalls beratendes Mitglied, wies auf die Sackgasse hin, die zwischen Sporthallen und Lebenshilfe-Gebäude entstanden ist, weil jetzt ein kurzes Stück der Radwegverbindung gekappt wurde. Das sei so auch nicht vorgesehen gewesen. Dort sollten außerdem für die Gymnasiasten kurze Wege zu den Sporthallen vorgehalten werden. Bei Notfällen wie Feuer sieht Thies damit auch einen wichtigen Fluchtweg abgeschnitten.

Fritz Klebe, Baudezernent des Landkreises, sagte auf Nachfrage, dass die Lebenshilfe nach Plan gebaut habe, ein Abnahmetermin habe es bereits gegeben. Der Landkreis halte die Wiederherstellung des Radwegs um den Lebenshilfekindergarten auch für sinnvoll. „Es wäre schön, wenn die Gemeinde das mit uns klärt“, sagte Klebe, der dies eigentlich nicht als „Riesenproblem“ sieht. Platz sei genug vorhanden, um eine Verbindung zu schaffen.

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