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Polizei fahndet nach neuer Bleibe

Steht ein „Bankenwechsel“ bevor? Polizei fahndet nach neuer Bleibe

 Die Ordnungshüter in Bad Nenndorf stehen vor einem Umzug: Die Polizeidirektion (PD) Göttingen bestätigte Informationen dieser Zeitung, wonach das Kommissariat wohl nicht mehr lange im jetzigen Gebäude an der Fußgängerzone ansässig sein wird.

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Das Domizil an der Fußgängerzone wird zu eng, das frühere Plus-Gebäude könnte der neue Sitz des Kommissariats sein.

Quelle: gus

Bad Nenndorf (gus). Gerüchte, dass die Polizei umsiedelt, kursieren schon länger. Das Kurhaus wurde einmal als möglicher neuer Standort ins Spiel gebracht, auch die ehemalige Kurverwaltung an der Poststraße war im Gespräch. Aktuell soll das frühere Plus-Gebäude an der Kurhausstraße der Favorit sein.

 Doch so tief lässt sich die PD nicht in die Karten schauen. Derzeit werden nach Angaben der PressesprecherinMargret Reinecke mehrere Alternativen hinsichtlich Raumangebot, Zweckmäßigkeit und vor allem Wirtschaftlichkeit untersucht. „Auskünfte zu möglichen Varianten und ob ein Umzug infrage kommt, kann ich zum aktuellen Stand der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung nicht geben“, so Reinecke.

 Allerdings bestätigt diese den grundsätzlichen Bedarf an einer neuen Bleibe für die Wache. „Die Mietfläche entspricht derzeit nicht dem Bedarf des Polizeikommissariats“, so Reinecke. Deshalb sei bereits mit der Sparkasse Schaumburg, Vermieterin des Gebäudekomplexes, über die Anmietung zusätzlicher Räume verhandelt worden. Doch in diesem Punkt gehen die Angaben beider Seiten auseinander. Reinecke spricht von einem Angebot der Sparkasse, während deren Pressesprecher Werner Nickel erklärte, dass die Polizei ihrerseits angefragt habe, ob sie mehr Fläche belegen kann. Die Sparkasse benötige allerdings alle ihre Räume an der Hauptstraße 18. Daher sei eine Expansion auf diese Weise unmöglich.

 Seit rund 30 Jahren ist die Polizei Mieter des dortigen Gebäudeteils. Auf fünf Stockwerke verteilt sich das Kommissariat, 45 Räume gehören dazu. Nicht nur wegen der Neonaziaufmärsche, auch wegen des stetigen Bevölkerungszuwachses in Nenndorf und Rodenberg ist der Raummangel immer größer geworden. Doch der Sparkasse liegt noch keine Kündigung des Mietvertrags vor. Die Kündigungsfrist betrage „deutlich mehr als ein Jahr“, so Nickel. Deshalb sei mit einem Auszug vor 2017 kaum zu rechnen.

 Sollte die Polizei tatsächlich ins frühere Plus-Gebäude ziehen, würde sie gewissermaßen die Bank wechseln. Denn dort zieht im Herbst die Volksbank in Schaumburg ein. Allerdings vermietet diese – anders als die Sparkasse jetzt – auch dann nicht an die Polizei. Denn die Volksbank mietet ihrerseits Räume vom Investor Part AG.

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