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Polizei sucht weiter ohne Erfolg

Bad Nenndorf Polizei sucht weiter ohne Erfolg

Noch immer ist keine Entscheidung darüber gefallen, ob das Polizeikommissariat Bad Nenndorf umzieht oder nicht. Der Mietvertrag für die Räume neben der Sparkassen-Geschäftsstelle ist noch nicht gekündigt worden.

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Das mehrstöckige Gebäude in der Innenstadt gilt als nicht mehr ideal für ein Polizeikommissariat.

Quelle: gus

Bad Nenndorf. Bislang hatte der 30. September als Stichtag in der Diskussion gegolten. Denn Anfang 2017 sollte die Polizei eigentlich in ein größeres Gebäude umziehen, wenn sie keine zusätzlichen Flächen am jetzigen Standort bekommt. Und die Sparkasse wollte eigentlich keine weiteren Räume an die Ordnungshüter abtreten. Um den Umzugstermin einhalten zu können, hätte das Innenministerium Ende September kündigen müssen.

Nach Informationen dieser Zeitung haben sich beide Parteien aber darauf verständigt, dass der Kündigungstermin aufgehoben wird, ohne dass daraus Konsequenzen entstehen – beispielsweise eine längerfristige Bindung der Polizei an den jetzigen Standort. Die Polizeidirektion (PD) Göttingen bestätigte auf Anfrage, dass die Kündigung des Mietverhältnisses aufgeschoben wurde. Der Grund sind erneute Verhandlungen mit dem Vermieter, der Sparkasse Schaumburg, über eine mögliche Lösung am aktuellen Domizil. „Eine Entscheidung bezüglich der zukünftigen Unterbringung des Polizeikommissariats Bad Nenndorf wurde bisher noch nicht getroffen“, heißt es seitens der PD. Sparkassen-Pressesprecher Jörg Nitsche bestätigte die Aufnahme abermaliger Verhandlungen. Ins Detail wollte Nitsche nicht gehen, auch die Polizei lässt sich nicht in die Karten schauen.

Dem Vernehmen nach gestalten sich die Gespräche seit Langem zäh. Kein Wunder, es geht schließlich um das mögliche Ende eines 30-jährigen Mietverhältnisses. Auf die Sparkasse kämen umfangreiche Baumaßnahmen zu, verlöre sie die Polizei als Mieter des fünfgeschossigen Gebäudeteils, dessen insgesamt 45 Räume zum Teil speziell auf die Bedürfnisse der Ordnungshüter ausgelegt sind.

Die Polizei wiederum bemängelt einerseits das zu geringe Raumangebot. Auch die Verteilung der Büros, Besprechungszimmer, Zellen und sonstigen Räume auf fünf Ebenen ist nicht nach dem Geschmack der Beamten. Daher hatten die Zeichen zuletzt auf Umzug gestanden. Jetzt sind beide Seiten wieder an den Verhandlungstisch zurückgekehrt. Dabei dürfte auch ein neuer Unterbringungsplan eine Rolle spielen. Den hat die PD mittlerweile angefertigt. Abgesehen von qualitativen Gesichtspunkten spiele der Faktor Wirtschaftlichkeit eine wichtige Rolle.

Zwar zieht die Polizeidirektion grundsätzlich auch einen Neubau in Erwägung. Doch wahrscheinlicher ist, dass das Kommissariat entweder Nachbar der Sparkasse bleibt oder in eine andere Bestandsimmobilie zieht. „Bei den infrage kommenden Varianten handelt es sich überwiegend um bestehende Gebäude“, schreibt die PD. gus

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