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Poster zeigt Riepens schönste Seiten

Historische Ortsspaziergänge Poster zeigt Riepens schönste Seiten

Wer glaubt, Riepen habe nicht viel zu bieten, wird jetzt eines Besseren belehrt: Die Sehenswürdigkeiten und Kleinode des Stadtteils sind zu einem weiteren Poster der Reihe „Historische Ortsspaziergänge“ zusammengefasst worden.

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Rolf Stierand (von rechts), Fritz Blomberg, Horst Stüber, Bernd Reese, Mike Schmidt und Karl-Heinz Oelkers präsentieren den „Ortsspaziergang“ vor der Kulisse der Alten Schule.

Quelle: gus

Riepen. Der zuständige Arbeitskreis hat das Ergebnis seines Wirkens in dieser Woche präsentiert. 23 Stationen hat der Ortsspaziergang. Darunter befinden sich markante Gebäude wie der Junkerhof, um den herum das Dorf seit dem 13. Jahrhundert entstanden ist, das Schmiedegasthaus und die Alte Schule, aber auch kleine „Schätze“, wie eine eiserne Wetterfahne, ein Torpfosten von 1823 und eine alte Sandsteinmauer. Von Süden her in Richtung Masch erstreckt sich die Route.

Zusammengestellt hat den Spaziergang eine ehrenamtliche Gruppe, deren Kern Bernd Reese, Rolf Stierand, Fritz Blomberg und Horst Stüber bilden. Unterstützt wurden sie von Karl-Heinz Oelkers, der im Schaumburger Land mittlerweile seinen 40. Ortsspaziergang geistig begleitet hat. Die Hilfe von Außen war wichtig, um den Riepenern – wobei Reese aus Horsten stammt, sich aber wegen seiner lokalgeschichtlichen Kenntnisse eingebracht hat – auch Dinge vor Augen zu führen, die sonst übersehen worden wären. „Als Außenstehender hat man einen anderen Blick auf den Ort“, erklärte Oelkers.

Das Plakat zeigt zusätzlich zur Wegstrecke die 23 Fotos zu den Stationen. Zwei Beiblätter enthalten kurze erklärende Texte zu den Bildern. Zwei weitere Beiblätter mit historischen Fotos folgen erst noch. „Wir festigen das, was man über den Ort weiß“, beschrieb Reese den Ansatz. Der frühere Stadtdirektor dankte seinem Nachfolger Mike Schmidt für die finanzielle Unterstützung. Schmidt gab zurück, dass der entsprechende Beschluss noch in Reeses Amtszeit fiel.

Bezahlt hat die Stadt Bad Nenndorf eine Summe im oberen dreistelligen Bereich für den Druck des Plakates und der Beiblätter. Die finale Summe steht erst fest, wenn die beiden ausstehenden Fotoseiten geliefert sind.

Zu bekommen ist der Ortsspaziergang aber schon jetzt im Bürgerbüro des Bad Nenndorfer Rathauses und in der Riepener Volksbankfiliale. Kostenpunkt: 4,80 Euro, wobei diejenigen, die sich ihr Exemplar jetzt sichern, die noch fehlenden Seiten nachgereicht bekommen. Schmidt dankte den Mitwirkenden für deren unentgeltliches Engagement ohne das es nicht gegangen wäre. „Der Ortsspaziergang ist auch ein schönes Geschenk für Besucher“, sagte der Stadtdirektor. gus

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