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Projektmanager fürs Kurhaus

Bad Nenndorf / Kurhaus Projektmanager fürs Kurhaus

Der Rat der Stadt Bad Nenndorf hat nun den Beschluss zum Sanierungsstopp des Kurhauses offiziell aufgehoben. Dies ist die unmittelbare Auswirkung des Bürgerentscheids vom 22. September. Außerdem soll ein Projektmanager die Modernisierung des Gebäudes vorantreiben.

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Ob auch das Atrium des Kurhauses (im Hintergrund) wieder hergestellt werden muss, ist noch nicht zu 100 Prozent geklärt.

Quelle: gus

Von Guido Scholl

Bad Nenndorf. Auf Vorschlag der SPD-Fraktion soll sich künftig ein Projektmanager um die Belange des Kurhauses kümmern, um die detaillierten Folgen des Bürgervotums auszuarbeiten. Nach Worten von Stadtdirektor Bernd Reese ist aufgrund des Ausgangs de Abstimmung die Umsetzung der Modernisierungsvoruntersuchung des Architekturbüros pm voranzutreiben.

Vertreter der SPD-Fraktion hatten Unsicherheit geäußert, welche Sanierungsschritte nun en détail zu realisieren sind und welche möglicherweise auch ausgelassen werden können. Die Wählergemeinschaft stellte es so dar: Grundsätzlich gelten die pm-Pläne, doch die Öffnung des Atriums ist beispielsweise eher diskutabel als die Sanierung der Außenhülle, gänzlich offen ist die Gestaltung des alten Kursaals.
Dennoch verbleiben Busse zufolge noch immer offene Fragen, beispielsweise hinsichtlich der Nutzung von Steuervorteilen und Fördergeld, aber auch der Umsetzung im Detail. Das Unternehmen DSK (Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft) solle den entsprechenden Auftrag erhalten. Daher soll das Unternehmen ein Angebot einreichen. Passt dieses dem Rat, soll der Auftrag entsprechend erteilt werden.

Ferner sollten sämtliche das Kurhaus angehende Beschlüsse fortan in öffentlicher Sitzung gefasst werden. Bisher konnte auch der nicht öffentlich tagende Verwaltungsausschuss über Kurhausbelange beschließen.
Frank Steen (WGN) plädierte unabhängig von dem Gesamtvorgang für eine zeitnahe Umsetzung einzelner Sanierungsschritte. „Lassen Sie uns die Mieteinnahmen, die wir jetzt schon haben, nutzen“, sagte Steen, der nicht mehr Zeit verstreichen lassen wollte. Selbstverständlich müsse jede einzelne Maßnahme dann auch vom Rat abgesegnet werden.

Der Rat votierte dafür, die Kurhaus-Entscheidungen fortan ausschließlich öffentlich zu verhandeln. Auch der SPD-Vorschlag, ein Angebot der DSK für das Projektmanagement einzuholen, erhielt die Mehrheit der Stimmen. Eine Vertreterin der DSK hatte vom Rat gute Noten für einen Vortrag zum Kurhaus erhalten. Daher gilt das Unternehmen derzeit als Favorit für das Projektmanagement.

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