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Radfahren bleibt ein Dauerthema

Bad Nenndorf Radfahren bleibt ein Dauerthema

„Immer diese Radfahrer“, könnte man sagen: Vor allem der Radfahrverkehr hat die Diskussion im Bauausschuss über die Sanierung der Parkstraße bestimmt.

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Das Bild zeigt es: Radfahrer benutzen den Bereich am Brunnen und meiden die Parkstraße.

Quelle: gus

Bad Nenndorf. Sollen die Räder auf den jetzigen Gehweg geschickt werden oder nicht? Diese Frage entzweite die Politiker.

 Erich Thies (CDU) störte, dass der Fahrradverkehr in dem Vorentwurf nicht berücksichtigt wird. Er erneuerte seine Forderung, das Radfahrverbot auf der Promenade zu überdenken, da es ohnehin so gut wie gar nicht eingehalten werde. Für Radfahrer, die von der Rodenberger Allee aus kommen, sei die Strecke durch den Park der günstigste Weg in die Innenstadt.

 Und die Radfahrer steuerten in aller Regel von Rodenberg aus rechts am Schittek-Brunnen vorbei direkt auf den Fußweg. Es sei sinnvoll, die Radler auf dem Bürgersteig zuzulassen. Dann müsste er auf 2,80 Meter verbreitert werden, so Thies, der das Maß des alten Bahndamms anlegte.

 Den Radfahrern sei das Befahren des Kopfsteinpflasters durchaus zuzumuten, fand Ralph Tegtmeier (SPD). Heinrich Steding (CDU) widersprach: Bei herbstlicher Witterung und bei Frost sei das Kopfsteinpflaster tückisch. Und auch deshalb dürften sich Radler eher für den Gehweg mit seinem weniger rutschigen Pflaster entscheiden. Dieses Problem solle in der Planung berücksichtigt werden.

 Hans-Bernhard Kampen, Leiter des Bad Nenndorfer Bauamtes, gab zu bedenken, dass eine Verbesserung für Radfahrer an der Parkstraße ein Widerspruch zur bisherigen Regelung an der Kurpromenade wäre. Dort müssen Fahrräder geschoben werden. Dem pflichtete Michael Kosian (WGN) bei. Planer Rainer Hobigk stellte fest, dass eine Rad- und Fußweg-Lösung zulasten von 18 Parkplätzen ginge.

 Uwe Engelking (WGN) sprach sich dafür aus, dass dennoch eine Alternativ-Planung inklusive Radfahrerlösung erstellt wird. Thies schloss sich dem Antrag des WGN-Politikers an, wobei Engelking seinen Vorstoß nicht so verstanden wissen wollte, dass er für die kombinierte Rad- und Fußwegregelung ist. Es gehe ihm darum, dass alle im Ausschuss wissen, worüber abzustimmen ist. Das Gremium votierte für den Antrag.

 Ein Zuhörer warb anschließend dafür, dass die Belange der Radfahrer stärker berücksichtigt werden. Es sei viel von Bäumen und Autos und Historie die Rede, aber wenig von Fahrradfahrern. Heinrich Bremer, Leiter des Hauptamtes, erinnerte daran, dass im Fremdenverkehrs- und Wirtschaftsausschuss in Kürze über die geplante neue Kurparkverordnung diskutiert wird. Radfahren soll dann im Blickpunkt stehen. Die nächste öffentliche Sitzung dieses Gremiums ist am Donnerstag, 13. November.gus

Bürgersteig auf beiden Seiten neu

Das Kopfsteinpflaster der Parkstraße wird laut Vorentwurf nur stellenweise ausgebessert. Und eigentlich war auch nur vorgesehen, den Fußweg vor den bebauten Grundstücken und einen Teil des Brunnenplatzes mit sandsteinfarbenen Steinen neu zu pflastern. Allerdings setzte die SPD dies auch für den Gehweg an der Parkseite durch, um eine Einheit mit den jüngsten Sanierungsprojekten zu erreichen. Planer Hobigk wollte diesen Fußweg unverändert lassen. Eine Aufwertung mit Sitzbänken und einer Hecke am Brunnen sowie einem Sitzbereich an der Kurparkgrenze ist ebenfalls geplant. Eine Kostenschätzung steht noch aus. gus

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