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Reese steigt aus

Bürgerbusverein braucht neuen Vorsitzenden Reese steigt aus

Der Bürgerbusverein Bad Nenndorf braucht einen neuen Vorsitzenden. Für den 27. Juli ist deshalb eine Vorstandssitzung geplant. Nach Informationen dieser Zeitung hat der langjährige Vereinschef, Bernd Reese, das Amt vor kurzem niedergelegt.

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BAD NENNDORF. Über die Gründe kann nur spekuliert werden, da Reese für eine Stellungnahme trotz zahlreicher Kontaktierungsversuche nicht erreichbar war. Doch zuletzt hatte es mehrfach rumort im Verein. Einerseits gab es die Auseinandersetzung um den zusätzlichen Busstopp an der Bad Nenndorfer Höhe. Das Fahrerlager war gespalten, ob solch eine Haltestelle sinnvoll wäre. Eingerichtet wurde sie nicht. Auch die Tourenerweiterung bis Suthfeld soll nicht ohne Spannungen umgesetzt worden sein.

Schmidt setzte Freibadbus gegen Reeses Willen durch

Zuletzt hatte sich Reese gegen das Vorhaben von Stadtdirektor Mike Schmidt gesträubt, einen Freibadtransfer nach Rodenberg per Bürgerbus anzubieten. Eine Gruppe Fahrer nahm die Sache schließlich in die Hand und setzte des Vorhaben um. Möglicherweise wurmte es Reese ganz speziell, dass ausgerechnet sein Nachfolger als Verwaltungschef im Busverein einen Vorschlag gegen seinen Willen durchsetzen konnte. Schmidt hatte Reese bei der Kommunalwahl 2014 deutlich geschlagen.

Dass Reese vom Vorsitz zurückgetreten ist, steht jedoch fest. Kurt Junior, Geschäftsführer des Vereins, bestätigte dies auf Anfrage. Der Schritt habe ihn überrascht. Den Verein hatte Reese schriftlich über seinen Rückzug in Kenntnis gesetzt. Ganz ausgetreten ist er demnach aber nicht.

Das ehrenamtliche Transportmodell galt bislang als Herzensangelegenheit des früheren Stadtdirektors, dessen Ehefrau Gisela ebenfalls zu den aktiven Mitgliedern zählt. Seit der Vereinsgründung im Dezember 2006 hatte Reese die Geschicke des Bürgerbusses gelenkt. Die erste Fahrt startete im September 2007. Auch hinterm Steuer saß Reese häufig. Ob er noch als Fahrer verfügbar sein wird, war bislang nicht zu klären.

Herbert Kruppa ist ein Kandidat für die Nachfolge

Wer den Vorsitz nun übernimmt, wird am 27. Juli intern diskutiert. Herbert Kruppa ist derzeit stellvertretender Vereinschef. Im Gespräch mit dieser Zeitung wollte der Ratspolitiker sich nicht in die Karten schauen lassen, ob er nun auf die „Pole Position“ vorrücken will. Er stehe zur Verfügung, das gelte aber auch für andere Vorstandsmitglieder.

Sollte es am Ende auf Kruppa hinauslaufen, wäre dies aber durchaus passend. Denn Kruppa ist einer der Unterstützer der Freibadbus-Idee. gus

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