Volltextsuche über das Angebot:

24 ° / 16 ° wolkig

Navigation:
Reichardt fordert bessere Abwehrarbeit

Neuzugänge beim HSG Reichardt fordert bessere Abwehrarbeit

Der Handball-Oberligist HSG Schaumburg Nord schwitzt zurzeit in der Vorbereitung auf die Saison 2017/18. Mit drei Neuzugängen bereitet Coach Sebastian Reichardt seine Mannschaft auf die Oberliga-Saison vor.

Voriger Artikel
Unschlagbar günstig
Nächster Artikel
Die Krux mit dem Namen

HSG-Trainer Sebastian Reichardt (Zweiter von rechts) freut sich über die Neuzugänge Lukas Reese (von links), Philipp Volgmann und Fynn Graafmann.

Quelle: hga

Waltringhausen. Lukas Reese, Torhüter Philipp Volgmann und Fynn Graafmann sollen der HSG auf ihren Positionen neue Impulse geben. Graafmann steht ganz vorne an, ein Spielertyp, der im Kader der HSG fehlte. „Ein klassischer Spielmacher, der viel über den Kopf kommt und versucht, seine Mitspieler einzusetzen“, beschreibt Reichardt den vom Oberliga-Absteiger HV Barsinghausen gekommenen Spieler. Trotz seiner Torgefährlichkeit sieht der Coach Graafmann nicht als ersten Werfer, sondern in der Rolle, die Nebenleute in Szene zu setzen. „Dazu ist er ein verlässlicher Siebenmeter-Schütze“, meint der Coach.

Reese spielte in den vergangenen zwei Jahren beim westfälischen Verbandsligisten CVJM Rödinghausen. Vor seinem studienbedingten Wechsel nach Osnabrück war er schon für die HSG aktiv, hatte ein Doppelspielrecht für die HF Springe und wurde dort häufiger eingesetzt. „Er hat eine hohe Qualität, ist sehr agil, das bringt und deutlich weiter. Lukas kann Linksaußen als auch Rückraum links und Mitte spielen“, skizziert Reichardt das Leistungsspektrum des Spielers, der genau wisse, was er machen müsse, um zum Erfolg zu kommen.

Volgmann gehörte als Keeper zum erweiterten Kader der HF Springe in der zweiten Liga, spielte in der Reserve und wechselte nach deren Auflösung zum Landesligisten HSG Herrenhausen/Stöcken. „Ihm müssen wir ein bisschen Zeit geben. Er hat ein Riesenpotenzial, das wir wecken müssen“, erklärt Reichardt und setzt darauf, dass Volgmann auf seinen zukünftigen Partner Niklas Blomberg Druck ausüben kann.

Einer der ersten fünf Plätze als Saisonziel

„Über die gesamte vergangene Saison hatten wir eher eines der schlechteren Torhütergespanne, was auch einer der Gründe war, warum wir so schlecht gestanden haben“, blickt Reichardt zurück. Es dauerte eine Weile, ehe sich Mannschaft und Trainer aneinander gewöhnten. Das vom HSG-Vorsitzenden Felix Lattwesen ausgegebene Saisonziel „ein Platz unter den ersten Fünf“ sieht Reichardt nicht als unerfüllbar. Schließlich habe man den fünften Platz nur um zwei Tore verpasst. „Wenn wir unsere Leistung bringen und Konstanz hineinbringen, werden wir zufriedener sein als in der letzten Saison“, sagt der Coach.

Für die kommende Saison steht die Abwehrleistung zunächst im Fokus. Im Angriff sieht Reichardt nicht das Problem. „Wir müssen eine bessere Abwehr mit einer besseren Torhüterleistung stellen“, fordert Reichardt. Dazu zählen Balleroberungen und daraus resultierende einfache, schnelle Tore. Es gehe um mehr Ballgewinne, egal ob der Torwart halte oder durch ein gutes Blockverhalten erreicht. Er hoffe auch darauf, dass Blomberg an die in den zehn letzten Spielen der vergangenen Saison gezeigte Leistung anknüpfe.

Viel entscheidet sich schon beim Saisonauftakt. Ein Fehlstart wie in der vergangenen Saison mit 2:10-Punkten soll sich nicht wiederholen. hga

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Die SN suchen kreative Schaumburger. Ob Fotografie, Farbe, Skulpturen oder was die Kunst sonst alles hergibt: Unter dem Motto „Schaumburg kreativ“ suchen die Schaumburger Nachrichten auch in diesem Jahr nach Künstlern in der Region. mehr

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Schaumburg