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Rekordanstieg bei den Schulden

Bad Nenndorfer Finanzausschuss Rekordanstieg bei den Schulden

Es waren nicht gerade angenehme Nachrichten, die Kämmerer Frank Behrens dem Finanzausschuss der Stadt Bad Nenndorf zu übermitteln hatte. Der Etatentwurf für 2018 sieht Steuererhöhungen und den größten Schuldenzuwachs in der Geschichte der Kommune vor.

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Quelle: dpa

BAD NENNDORF. Im nächsten Jahr werden die Umlagezahlungen erheblich steigen für die Stadt, auch wegen der geplanten Erhöhung der Samtgemeindeumlage. Daher machte Kämmerer Frank Behrens unmissverständlich klar: Ohne höhere Steuern lässt sich der Haushaltsplan nicht ausgleichen.
Der Gewerbesteuer-Hebesatz soll von 380 auf 430 steigen, bei der Grundsteuer A und B sind Sprünge von 350 beziehungsweise 340 auf 430 respektive 450 angedacht. Die CDU regte moderate Steigerungen bei den Gemeindesteuern an. Behrens entgegnete: Die Gesamteinnahme müsse aber stimmen, wenn der Haushalt ausgeglichen sein soll. Die Mehrheit war für die Zahlen des Kämmerers.
Das Saldo aus Steuern und Umlagen soll mit den neuen Ansätzen um 300 000 auf 2,57 Millionen Euro anwachsen. Das Volumen des Etats wächst nun gar auf über zwölf Millionen Euro. Allerdings steigt der Schuldenstand wegen einer erheblichen Kreditaufnahme um 3,3 Millionen Euro, womit die Gesamtsumme der Verbindlichkeiten verdoppelt wird. Behrens rechnet mit einem Haushalt ohne neue Schulden erst wieder im Jahr 2021.

5,7 Millionen Euro fürs Kurhaus

5,7 Millionen stehen fürs Kurhaus bereit. Für den Neubau des Bauhofs sind 1,5 Millionen Euro veranschlagt, 1,52 Millionen Euro stehen für die Errichtung des Jugendparks im Plan. Knapp 1,5 Millionen Euro sind für die Stadtsanierung vorgesehen. 200 000 Euro stehen für die Dorferneuerung Riepen zu Buche. Die Umgestaltung der Kreuzung Gehrenbreite soll rund 480 000 Euro kosten, wobei davon 386 000 Euro nicht die Stadt zahlen muss. Der Ausbau der Rotrehre ist mit 585 000 Euro berücksichtigt, wobei 304 000 Euro aus externen Beiträgen stammen. gus

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