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Bad Nenndorf Remarque-Ausstellung
Schaumburg Nenndorf Bad Nenndorf Remarque-Ausstellung
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00:20 08.06.2015
Thomas Schneider (links), Leiter des Erich-Maria-Remarque-Friedenszentrums in Osnabrück, steht Besuchern der Ausstellung für Gespräche zur Verfügung. Quelle: ar
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Bad Nenndorf

Thomas Schneider, Leiter des Erich-Maria-Remarque-Friedenszentrums in Osnabrück, würdigte den Schriftsteller in seiner Begrüßungsrede als internationalen Autor, dessen bekanntes Werk „Im Westen nichts Neues“ kein abgelegter Weltklassiker sei, sondern angesichts der Diskussion in Europa über den Umgang mit Flüchtlingen heute noch Aktualität und Brisanz beweise.

Der Name der Ausstellung weist auf die lebenslangen Bestrebungen des Autors und Redakteurs hin, sich mit den Schicksalen von Flüchtlingen und Soldaten zu beschäftigen, sowie Frieden und Menschenrechte zu achten. In den Exponaten erhalten Besucher detaillierte Informationen über den Gesellschaftskritiker.

Fotografien, Auszüge aus Büchern und Interviews dokumentieren Weggefährten und Partner Remarques und bringen dem Betrachter die Entwicklung seiner pazifistischen Einstellung näher. Grundlage seiner Lebensphilosophie ist die These, dass jedes Individuum für sich selbst verantwortlich ist. Auf dieser Basis fordert er immer wieder zum Pazifismus auf.

Der Welterfolg brauchte übrigens einen gewissen Vorlauf: Ab 1921 hat Remarque einige Jahre als Redakteur der Conti-Gummi-Werkszeitschrift in Hannover gelebt. ar

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