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Riepen fehlt ein Glasfaserkabel

Bad Nenndorf / Forderung Riepen fehlt ein Glasfaserkabel

Auch Riepen soll besser ans Internet angeschlossen werden. Das ist ausdrücklicher Wille des Rates der Stadt Bad Nenndorf. Ein entsprechender Grundsatzbeschluss wurde jetzt formuliert.

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Riepen. SPD-Ratsherr Ralph Tegtmeier hatte einen Antrag gestellt, die Anstrengungen für bessere Breitbandversorgung in Riepen zu intensivieren. Da die Hauptakteure wie die Deutsche Telekom in dem Ort aus wirtschaftlichen Gründen bisher nicht tätig werden wollten oder konnten, hinkt der Stadtteil Riepen den übrigen Gebieten in der Samtgemeinde Nenndorf deutlich hinterher.

In anderen Orten ist bald fast flächendeckend sogar das hyperschnelle VDSL-Internet (bis zu 50 Megabit pro Sekunde) buchbar. Riepener Bürger verfügen nicht einmal über DSL-Technik, deren Übertragungsraten in Bad Nenndorf und Umgebung bis zum VDSL-Ausbau immerhin um fünf Megabit pro Sekunde variieren.

Grundsätzliche Kritik übte Bernd Zimmermann (WGN) an der Deutschen Telekom, die nur dort tätig werde, wo sie – im übertragenen Sinn – schnelles Geld machen kann, ohne hohe Investitionen zu schultern. Dabei fehle Riepen eigentlich nur ein Glasfaserkabel.

Lutz Oltrogge (SPD) hielt dagegen, dass es sich nicht gut macht, die Telekom – Oltrogges Arbeitgeber – zu kritisieren, ohne Interna zu kennen. Allerdings pflichtete der SPD-Mann bei: Es sei schade, dass die Telekom in Riepen noch kein Glasfaserkabel verlegt hat.

Hans-Bernhard Kampen, Leiter des Bauamtes in Bad Nenndorf, plädierte dafür, im Sinne des Tegtmeier-Antrags alle verfügbaren Telekommunikationsanbieter und nicht nur die Telekom ins Visier zu nehmen. Ein Problem ist die vage Förderungsaussicht. Eine Kommune könne sich nur dann finanziell an einem Internetausbau beteiligen, wenn es Zuschüsse gibt. Sollte es politisch gewollt sein, werde die Verwaltung entsprechende Hebel in Bewegung setzen, um die DSL-Versorgung Riepens zu realisieren.

Im Frühjahr 2013 hatte es eine Bürgerversammlung in Riepen gegeben. Verbessert hat sich seither aber nichts. Tegtmeier sprach sich dafür aus, dass sich Rat und Verwaltung um eine kabelgebundene Internetlösung bemühen und nicht etwa um eine LTE-Lösung, die mit Funktechnik funktionieren würde.

Der SPD-Politiker beantragte einen Grundsatzbeschluss, dass die Verwaltung potenzielle Versorger anschreibt und zu Gesprächen einlädt. Dem folgte der Rat. Tegtmeier fügte hinzu, dass bei kurzfristiger Umsetzbarkeit auch Geld in den Haushalt des Jahres 2014 eingestellt werden soll.  gus

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