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Bad Nenndorf Riepen steht auf Leitung
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00:24 01.02.2015
Rodenbergs Verwaltungschef Georg Hudalla (rechts) hat sich unter die Zuhörer gemischt. Quelle: js
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Riepen

Diese negative Grundstimmung blieb auch nach den Ausführungen der Servario Networks GmbH, die Riepen per „WiBack“-Technologie mit High-Speed-Internet versorgen will, beim überwiegenden Teil des Publikums erhalten.

 Stadtdirektor Mike Schmidt erklärte, dass sich bei einem Interessenbekundungsverfahren zwei Firmen gemeldet hatten, die eine Breitbandversorgung für den auswärtigen Stadtteil Bad Nenndorfs gewährleisten könnten. Zum einen die Telekom, die aber auf einen Investitionszuschuss von 107500 Euro besteht, und zum anderen die Servario Networks GmbH. Das Northeimer Unternehmen sei bereit, schnelles Internet ohne jegliche Zuzahlung zu garantieren, sofern 50 Riepener Veträge mit dem Internet-Anbieter abschließen.

 Servario-Geschäftsführer Daniel Schwienheer versuchte, die Riepener mit den Argumenten zu überzeugen, dass die vom Fraunhofer-Institut entwickelte „WiBack“-Technologie bereits in Afrika, Kolumbien und Italien Anwendung finde und seit Jahren reibungslos funktioniere.

 Darauf entgegnete ein Bürger: „Wir sind hier aber nicht in Afrika oder in einer Bergregion. Alle im Umland werden mit Glasfaser versorgt, nur wir nicht. Ich denke, dass die 110000 Euro im Sinne der Gleichberechtigung gut angelegt wären.“ Aufgrund der Beifallsbekundungen der Bürger sah Schmidt ein, dass die Funktechnologie in Riepen keine Chance hat. „Wir haben zwar vorsorglich 110000 Euro in den Haushalt eingeplant. Aber es ist doch im Sinne aller Bürger, wenn es eine Lösung gibt, die den Haushalt nicht belastet“, plädierte er vorsichtig für die Servario-Lösung.

 Weitere Redner bemängelten den relativ hohen Preis von 39 beziehungsweise 59 Euro für 17 respektive 33 Megabit pro Sekunde (Mbit/s), die unklare Zukunft der Technologie und des erst neu gegründeten Unternehmens sowie dass man sich perspektivisch für die Glasfaserversorgung ins Abseits bewege, wenn man sich für diese Technologie entscheidet.

 Verwaltungschef Schmidt zeigte zwar Verständnis für die Einwände, bemerkte aber, dass die Telekom bisher kein „vernünftiges“ Angebot vorgelegt habe. Heißt: Wann, wie und wo ein Glasfaserkabel verlegt werden soll, sei unklar. Ein Bürger, der mit der Telekom gesprochen haben will, erklärte, dass binnen eines Jahres nach Vertragsunterschrift die Versorgung gesichert sein muss. Diese Information hat die Telekom laut Schmidt der Stadt verwehrt, er wolle sich aber beim Netzbetreiber erkundigen. Gemeinderats-Mitglied Ralph Tegtmeier regte an, auch der Telekom die Chance zu geben, ihr Konzept für Riepen bei einer Versammlung vorzustellen, was auf allgemeine Zustimmung stieß. js

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