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Riepener Straßensanierung steht bevor

Der Stein kommt ins Rollen Riepener Straßensanierung steht bevor

Die seit Jahren geplante und umfassende Straßensanierung am Steinbrink könnte in 2017 tatsächlich Realität werden. Entsprechende Summen sind von der Verwaltung in den Haushalt aufgenommen worden.

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Der Steinbrink soll nun endlich erneuert werden.

Quelle: js

Riepen. Genaue Zahlen beziehungsweise Pläne vom zuständigen Ingenieurbüro Kirchner liegen im Rathaus aber noch nicht vor, sagt Stadtdirektor Mike Schmidt. Doch mit jenen sei bald zu rechnen. Es sei geplant, Anfang des Jahres eine Bürgerversammlung zu veranstalten, um über den genauen Ablauf der Sanierung zu informieren.

 Seit acht Jahren wartet Riepen bereits auf die Realisierung der Pläne. „Die Verzögerung liegt aber nicht an Politik oder Verwaltung“, sagt Ralph Tegtmeier, stellvertretender Bauausschussvorsitzender der Kurstadt. Vielmehr sei man von einer Förderperiode in die nächste gerutscht. Außerdem wurden in dieser Zeit auch die Fördermodalitäten des Landes umgestellt. Im Jahr 2014 hätten dann die Bauarbeiten endlich beginnen sollen. Doch ein Engpass bei der zuständigen Förderstelle „Pfeil“ (Programm zur Förderung der Entwicklung ländlicher Räume) machte das Vorhaben mal wieder zunichte, sodass die von der Stadt eingereichten Förderanträge nicht bearbeitet werden konnten. Das sei nun aber nach Worten von Schmidt geschehen.

 Geplant ist, die Straße sowie die Regenwasserkanäle zu sanieren. Nach Angaben von Bauamtsleiterin Annette Stang soll die Strecke ihren „dörflichen Charakter“ auch mit einer neuen Bepflasterung behalten und keinesfalls verbreitert werden. Außerdem soll ein Niveauausgleich erfolgen. Entsprechend sollen die jetzigen Hochborde entfernt werden. Etwa 425000 Euro betragen die Kosten laut einer Schätzung.

 Wie hoch der Straßenausbaubeitrag der Anwohner ausfällt, steht noch nicht fest. „Die Förderung durch ,Pfeil' erfolgt nur dort, wo historische Gebäude stehen“, erklärt Stang. Da im nördlichen Bereich der Straße Neubauten dominieren, müssen die dortigen Anwohner aber nicht in die Röhre gucken. „Die Anliegersumme wird für alle gerecht verteilt“, versichert Stang.

js

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