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Routen-Überschneidung möglich

Bad Nenndorf / Gegendemonstrationen zum „Trauermarsch“ Routen-Überschneidung möglich

Die Neonazis, die am Sonnabend, 3. August, bei ihrem sogenannten „Trauermarsch“ auf Bad Nenndorfs Straßen laufen wollen, müssen sich noch auf eine weitere Gegendemonstration einstellen.

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Auf der Hauptstraße, zwischen dem Haus Kassel und der Kampstraße, werden sich nach SN-Recherchen wahrscheinlich die Demonstrationsrouten von Neonazis und der neu angezeigten Gegenversammlung überschneiden.

Quelle: on

Von Oliver Nowak

Bad Nenndorf. Und das teilweise auf der gleichen Route, die für die Neonazis vorgesehen ist. „Eine punktuelle Berührung beider Routen ist auf der Hauptstraße möglich, aber das muss alles noch mit der Polizei abgestimmt werden“, sagt Ursula Müller-Krahtz von der Versammlungsbehörde.

Ursprünglich hatte der Anzeiger aus dem Landkreis Celle geplant, die Versammlung, bei der bis zu 500 Demonstranten teilnehmen könnten, am Bad Nenndorfer Bahnhof Ecke Bornstraße starten zu lassen – dem Ort, wo auch die Neonazis ihre Demonstration beginnen sollen. „Die Bornstraße muss aber für die Neonazis freigehalten werden, sie steht für die neue Gegendemonstration nicht mehr zur Debatte“, sagt Müller-Krahtz. Der großen Demonstration unter dem Dach des Deutschen Gewerkschaftsbundes wolle sich der neue Anzeiger nicht anschließen, dies sei auch gar nicht angesprochen worden. Stattdessen habe man darüber beraten, inwieweit die Hauptstraße in der neuen Gegendemonstrationsroute enthalten sein wird. „Wir sind jedoch nicht zu einem übereinstimmenden Ergebnis gekommen“, räumte Müller-Krahtz ein. Eine mögliche Streckenführung werde in den kommenden Tagen ausgearbeitet und als Entwurfsbescheid dem Anzeiger zugestellt.

Nach SN-Recherchen ist eine Überschneidung der neuen Gegendemonstration mit der Neonaziroute auf der Bahnhofsstraße zwischen dem Haus Kassel und der Ecke Kampstraße möglich. Ab 10 Uhr soll am Sonnabend, 3. August, der neu angezeigte Demonstrationszug beginnen.

Der neue Demonstrationsanzeiger sei zu dem Kooperationsgespräch am Donnerstagvormittag mit drei Begleitern zur Landkreisverwaltung gekommen, erzählt Müller-Krahtz. Zwei der Begleiter hätten sich gleich als Rechtsanwälte vorgestellt, „um gegebenenfalls sofort juristische Schritte gegen uns einleiten zu können, fall sie mit dem Gespräch nicht zufrieden gewesen wären“, schätz sie.

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