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SPD-Antrag bringt dunkle Stellen zutage

Laternen teils falsch ausgerichtet SPD-Antrag bringt dunkle Stellen zutage

In der Kurstadt verschwinden in den kommenden Monaten einige dunkle Flecken. Zu verdanken haben Passanten und Radfahrer diesen Service einem SPD-Antrag. Darin hatten die Sozialdemokraten in echter Fleißarbeit eine ganze Reihe nachts schlecht ausgeleuchteter Punkte an Kreuzungen zusammengetragen.

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Die Stellplätze und die Fahrbahn werden wohl ordentlich ausgeleuchtet, der Gehweg an dieser Stelle aber kaum. Daher werden die Laternen gedreht.

Quelle: gus

Bad Nenndorf. Die Mühe der SPD hatte allerdings auch einen andert-halbstündigen Fußmarsch für den Bauausschuss, und zwar bei eisigen Temperaturen, zur Folge. Von Ralf Tegtmeier (SPD) geführt, klapperten die Politiker Punkt für Punkt aus dem Antrag ab.

Laternen müssen gedreht werden

Überraschungen erlebten die Ausschussmitglieder und die mitgelaufenen Verwaltungsmitarbeiter allerdings auch. Vier Laternen an der Horster Straße gegenüber dem Gymnasium müssen beispielsweise um 180 Grad gedreht werden. Denn so, wie sie jetzt ausgerichtet sind, beleuchten sie die Autostellplätze und die Fahrbahn der Straße, nicht aber den Bürgersteig. An der Doudevillestraße müssen ebenfalls auf die Straße ausgerichtete Laternen allerdings nicht umgedreht werden, weil diese den gegenüberliegenden Gehweg ebenfalls erhellen sollen.

Neue Laternen sollen einige dunkle Fußwegabschnitte auch im Zuge des Bahndamms besser ausleuchten. Eine davon soll beispielsweise im Verschwenkungsbereich nahe der Horster Straße stehen. Auch am Gasthaus Bayernstadl soll der Eingang des Innenstadtbereichs mit zusätzlichen Lichtquellen bestückt werden. Die Leuchten für den neuen Zebrastreifen im Bereich Horster Straße/Grüner Weg sind bereits bestellt. Am Fußweg in Verlängerung der Brunnenstraße ist ebenfalls ein weiterer Lichtspender nötig. Hier und da soll es allerdings ausreichen, Laternen ein Stück zu drehen oder die Lampenköpfe neu auszurichten.

Höhere Masten verwenden

Für den Horster Kreisel wird ebenso eine zusätzliche Laterne bestellt. Den Schattenwurf eines Fußgängerüberwegs, der entsteht, weil eine dortige Laterne etwas unglücklich steht, müssen Passanten weiter so hinnehmen. Dazu fiel niemandem eine zulässige Lösung ein. Grundsätzlich rieten mehrere Politiker dazu, höhere Laternenmasten zu verwenden. Denn dort, wo solche installiert wurden, sind die umliegenden Bereiche besser ausgeleuchtet als bei kürzeren Masten.
Der Ausschuss votierte in der anschließenden Sitzung für die Umsetzung aller festgehaltenen Schritte. Komplett kann dies nicht mehr 2018 geschehen, da nicht ausreichend Geld im Haushalt bereit steht. Einige Verbesserungen müssen also bis 2019 warten. Zuhörerin Renate Daseking-Henning forderte mehr Licht für den oberen Teil der Wilhelmstraße. „Das gucken wir uns an“, versicherte Stadtdirektor Mike Schmidt. gus

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