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Sägen für mehr Licht

Bad Nenndorf Sägen für mehr Licht

Sägen muss die Stadt in jedem Fall, um die Lichtverhältnisse an der oberen Bahnhofstraße zurechtzurücken. Die Frage, die sich jetzt im Bauauschuss stellte, war aber, ob die Säge an Laternenmasten oder an Ästen angesetzt werden soll.

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Die Laternen ragen in die Bäume.

Bad Nenndorf. Der Auslöser der gesamten Diskussion war, dass die Stadt Laternenmasten hat installieren lassen, die einen Meter zu hoch sind. Denn sie ragen an der Kurparkseite teilweise in die Baumkronen hinein. Da LED-Leuchten im Einsatz sind, stören die Äste das Lichtfeld ganz empfindlich.

Was also tun? Die Äste stutzen oder die Masten kürzen? Der Vorteil niedrigerer Laternen wäre, dass die Stadt nur einmal tätig werden müsste. Dies beträfe aber alle Laternen an der Bahnhofstraße, um ein einheitliches Bild zu bewahren. Außerdem befinden sich unmittelbar unter den Leuchten die Halterungen für die Weihnachtsbeleuchtung, die nach dem Absägen neu angebracht werden müssten. Deshalb entschieden sich die Politiker dagegen, die Masten zu kürzen.

Die Alternative besteht nun darin, immer dann die Äste abzusägen, wenn sie den Laternen ins Gehege kommen. Das ist derzeit bei drei Lichtspendern der Fall – da Bäume aber die Eigenschaft haben, stetig größer zu werden, dürfte der Bauhof häufiger im Einsatz sein, denn die gesamte Kurpark-Seite ist bewachsen.

Im Bauausschuss herrschte Konsens darüber, dass dies denoch die einfachste Lösung ist. Für den jetzigen Stadtdirektor war es eine Altlast: Mike Schmidt betonte, dass die Laternen vor seiner Amtszeit bestellt worden waren. gus

Rein provisorisch

Am Zentralen Platz sind bereits zwei Laternen aufgestellt worden. Wer sich bei deren Anblick wundert, dass sie nicht jenen an der Promenade gleichen, sei beruhigt: Es handelt sich lediglich um Provisorien. Denn der Platz ist einerseits ohne Laternen zu dunkel, wie Stadtdirektor Mike Schmidt auf Anfrage erklärte. Die neuen Laternen sollen aber erst postiert werden, wenn die Bauarbeiten abgeschlossen sind, um Schäden zu vermeiden. gus

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