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Schlaflos in Kreuzriehe

Kreuzriehe / Kinderaktion Schlaflos in Kreuzriehe

Schlafen wollten sie eigentlich alle nicht, die kleinen Übernachtungsgäste in der Turnhalle an der Sölvienstraße, am frühen Freitagabend. Auch der achtjährige Hendrik aus Hohnhorst wählte Toben statt Ausruhen, und das, obwohl er noch am Nachmittag einen Kindergeburtstag besucht hatte.

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Gruppenvergnügen Hallenübernachtung: Die Kinder der Kinderfeuerwehr und des Turn- und Sportvereins (TuS) Kreuzriehe-Helsinghausen wollen wach bleiben.

Quelle: ems

Kreuzriehe (ems). Ganz und gar nicht müde, zeigten sich ebenfalls die übrigen 34 Kinder im Alter von sechs bis 11 Jahren, die allesamt der Kinderfeuerwehr Helsinghausen-Kreuzriehe und/oder dem Turn- und Sportverein (TuS) Kreuzriehe-Helsinghausen zugehörten. „Jedes Jahr einmal, bieten wir unserem Nachwuchs solch ein nächtliches Vergnügen“; gab der stellvertretende Ortsbrandmeister Frank Schröder Auskunft.

Dank Unterstützung seitens der Leiterin der Kinderfeuerwehr, Jeannine Schröder, sowie „Nachtwächter“ Mark Moch und den Übungsleiterinnen Barbara - und Miriam Heiermann, plus weiteren Helfern in der Küche, konnte das Team der Erwachsenen, die wilde Rasselbande gut im Griff haben. Denn mit reichlich Gejohle und leichten Schritten, stürmte die muntere Kinderschar in die Sporthalle, nachdem sie zunächst ihre Schlafsäcke und Kuscheltiere verteilt - und dann den abendlichen Imbiss verdrückt hatte. Der aufgedrehten Meute bereitete die aufgebaute Abenteuerlandschaft sichtbares Vergnügen.

Da durfte über eine Schlucht balanciert werden, mit „Lianen“ geschaukelt und in Bällen gebadet werden. Vieles mehr, wie Fußball, Rollbrett oder Kriechtunnel, lockten zum aktiven Spiel. Die beiden jugendlichen Sport-Betreuerinnen, Miriam und Michelle, standen sämtlichen Kindern sichernd zur Seite, die etwas gewagtere Übungen an den Turngeräten ausprobieren wollten und flankierten obendrein alle Gruppenspiele. Aufgeteilt war die Sporthalle zudem in unterschiedliche Zonen:

Schlafbereich, freie Tobezone, Turngerätelandschaft und Technikzentrum. Von dort aus wurde zuerst flotte Musik und später ein Kinderfilm eingespielt. Denn das nächtliche Unterhaltungsprogramm umfasste mit Spiel, Spaß und Spannung, auch einen kindgerechten Film. Drei Titel standen dabei zur Auswahl und letztendlich sollte damit die Ruhephase eingeleitet werden.

„Eventuell werden auch Entspannungsübungen beim Einschlafen helfen,“ erläuterte Teamleiter Schröder das vorsorgliche Vorhaben. Am Sonnabendmorgen endete das gemeinschaftliche Abenteuer schließlich mit einem frühen Frühstück, ehe alle Eltern ihre Abkömmlinge gegen neun Uhr abholten.

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